St. Hermann-Josef - Intensivgruppe mit sozialtherapeuthischer Orientierung
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Heimstatt e.V.
Anschrift Jugendwohnen St. Hermann-Josef
Kölnstr. 315
53117 Bonn
Ansprechpartner Einrichtungsleitung: Frau Stüber/ Frau Sullivan
Kontakt Tel.: 0228 / 96771-11
Fax.: 0228 / 96771-29
E-Mail: intensiv@heimstatt-bonn.de
Homepage: http://www.heimstatt-bonn.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 1,375
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Bonn-Nord Dransdorf Hardtberg Tannenbusch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 8 Plätze
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren m/w
Gesetzliche Grundlage §§ 27, 34, 35a, 36, 37, 41 KJHG
Angebotsbeschreibung Die Intensivgruppe richtet sich als Lebensfeldersetzendes Angebot im Rahneb der Hikfen zur Erziehung an Jugendliche, die von den Regelangeboten nicht erreicht wurden oder nicht erreicht werden können. In einem klar strukturierten Beziehungsrahmen, mit einem verstärkten Personalangebot und vorwiegend pädagogischen Mitarbeitern mit langjähriger Berufserfahrung, sowie zum Teil therapeutischen Zusatzausbildungen, wird eine intensive Betreuung gewährleistet.
Zielgruppe/Indikation

Dieses Angebot richtet sich vor allem an Jugendliche

  • die für ihre weitere Entwicklung einen überschaubaren Rahmen mit kontinuierlich ihnen zur Verfügung stehenden Bezugspersonen brauchen
  • die in ihrem bisherigen Umfeld körperliche, seelische und/oder sexuelle Gewalt erlebt haben und dadurch Verhaltensweisen entwickelten, die den Kontakt zu anderen Menschen schwierig gestalten und sie in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigen
  • die sich in einem kleinen, klar abgegerenzten und gut strukturierten Lebens- und Lernumfeld neu orientieren können
  • die aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie als stabilisiert entlassen wurden, die dort gemachten Erfahrungen aber in ihren weiteren Lebenskontext noch nicht integrieren konnten
  • für die der milieunahe Ansatz von institutionalisierter Erziehung sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance sein soll, in der ihnen bekannten Umgebung bleiben zu können und gleichzeitig in Strukturen eingebunden zu sein, die ihnen ermöglichen, mit den Risiken und Gefährdungen ihrer bisherigen Umgebung leben zu lernen
  • die sich stark an ihrer Peer-Group orientieren und dadurch negativ beeinflusst werden, für die aber ein ortswechsel keine Lösung ist, da zum einen in allen Städten ähnliche Gruppen zu finden sind und zum anderen die Entwicklung von Jugendlichen im sozialen und biographischen Kontext von hohem Wert sein kann 
Ziele

Die allgemeinen Ziele der Maßnahme sind

  • Entschärfung der aktuellen, problematischen Situation der/des Jugendlichen und der Familie (Krisenintervention)
  • Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen wie beziehungsfähigkeit, Differenzierung des Selbst- und Fremdbildes, Entwicklung sozial adäquater Konfliktlösungsstrategien, Aufarbeitung von fehlentwicklungen, Stärkung des Idenditäts- und Selbstwertgefühls, Entwicklung von Frustrationstoleranz, Antizipationsfähigkeit, emotionaler Stabilität, Fähigkeit zum bedürfnisaufschub
  • Entwicklung einer realistischen lebensperspektive
  • Differenzierung der inneren Norm- und Wertewelt
  • Förderung von Lernfähigkeit, Arbeitsfähigkeit und Kreativität
  • Enge Einbindung von Bezugspersonen und anderer relevanter Faktoren des Herkunftsmilieus gemäß dem Hilfeplanverfahren (§ 36 KJHG) und unserer internen Erziehungsplanung werden aus dem allgemeinen Zielekatalog individuell für die/den Jugendliche/n relevante Ziele festgelegt und gggf. ergänzt

 

Downloadangebot Leistungsbeschreibung_Intensivgruppe Mai 2014.pdf