St. Sebastian - Sozialpädagogische Familiehilfe
Art des Angebots

ambulante Angebote

Träger/Anbieter Heimstatt e.V.
Anschrift Jugendwohnen St. Sebastian
Heisterbacher Str. 179-185
53639 Königswinter
Ansprechpartner Einrichtungsleitung: Herr Willmann
Kontakt Tel.: 02223 / 900-80
Fax.: 02223/ 900-810
E-Mail: st.sebastian@heimstatt-bonn.de
Homepage: http://http:/www.heimstatt-bonn.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze nach Bedarf
Gesetzliche Grundlage §§ 27, 31 SGB VIII in Verbindung mit § 36 Hilfeplanung
Angebotsbeschreibung

Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine intensive, ambulante, längerfristig angelegte Hilfe zu Erziehung, die sich an Familien und Lebensgemeinschaften mit Kindern und Jugendlichen richtet. Sozialpädagogische Familienhilfe sind Hilfen auf Zeit, welche die Eltern befähigen, die Verantwortung für ihre Kinder wieder zu tragen und die Entwicklung der Kinder positiv zu beeinflussen und zu gestalten. Die Hilfeform zielt auf die Verbesserung der Verhaltensmuster des Familiensystems, und unterstützt dieses bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten. Das geschieht durch eine intensive Betreuung und Begleitung der gesamten Familie oder einzelner Familienmitglieder.

Die Betreuung wird i.d.R. vor Ort, bei der jeweiligen Familie durchgeführt (aufsuchende Hilfeform).

Zielgruppe/Indikation

Die SPFH richtet sich an alle Familien / Lebensgemeinschaften mit Kindern und Jugendlichen deren Lebenssituation durch eine hohe Problembelastung, und/oder akute Krisen- und Konfliktsiutationen gekennzeichnet ist. Die Hilfe richtet sich an Familien, deren Selbsthilfepotentiel zumindest in Teilbereichen belastet oder erschöpft ist, und die einen Bedarf an Hilfe zur Erziehung haben.

Aufgrund dieser problematischen Situation können die Eltern ohne diese Hilfe das Wohl (Versorgung, Erziehung, Bildung) ihrer Kinder in weiten Teilen nicht gewährleisten.

 

Die Maßnahme ist zugeschnitten auf Familien,

  • die durch andere Hilfsformen nicht erreicht werden können
  • die ihre Probleme nicht / nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können
  • in denen die Erziehung oder Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ohne stützende oder ergänzende Hilfe nicht sichergestellt ist
  • die aufgrund ihrer Lebenssituation Schwierigkeiten mit sich und ihrer Umwelt haben
  • die Unterstützung in ihrer alltäglichen Lebensbewältigung benötigen
  • in denen einen Gefahr des sozialen Abgleitens vorliegt (z.b. drohende Obdachlosigkeit)
  • bei denen eine unklase Problemstruktur vorliegt und mit Hilfe einer Clearingphase eine geeignete Hilfeform ermittelt werden soll
  • Familien, bei denen eine Fremdunterbringung eines oderer mehrerer Kinder droht
  • Familien, bei denen die Rückführung eines Kindes vorbereitet oder begleitet werden soll
  • Familien, die zur Mitarbeit bereit sind und eine intensive Begleitung wünschen
  • Familien, in denen Grundressourcen zur Problembewältigung und ein Problembewußtsein vorhanden ist
  • Familien, die an ihrem Zustand etwas verändern wollen und zum Formulieren von Veränderungswünschen und Entwicklungszielen fähig und bereit sind
Ziele

Die Aufgabenstellung der SPFH ist orientiert am Wohl des Kindes und beinhaltet die Sicherung und Wiederherstellung der Erziehungsfunktion der Familie.

Wichtigstes Ziel ist die Stärkung der Handlungskompetenzen der Eltern.

Das Beinhaltet:

  • die Gewährleistung der Versorgung der Kinder
  • Raum für gemeinsame positive Erlebnisse (Freizeitgestaltung)
  • soziale Integration
  • angemessene schulische Unterstützung
  • Sensibilität im Umgang mit den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder
  • Verständnis für kindliches Verhalten

Die individuellen ziele der Familie werden im Hilfeplanverfahren festgelegt.


Downloadangebot SPFH Stand Januar 2014.pdf