Sozialpädagogische Familienhilfe
Art des Angebots

ambulante Angebote
Sozialpädagogische Familienhilfe

Träger/Anbieter Motiviva e.V.
Anschrift Motiviva e.V. - Sozialpädagogische Familienhilfe
Gottfried-Claren-Str. 21
53225 Bonn
Ansprechpartner Kerstin Grau, Dipl. Sozialpädagogin
Kontakt Tel.: 0228 / 763700-35
Fax.: 0228 / 773700-99
E-Mail: flex@motiviva.de
Homepage: http://www.motiviva.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Beuel Hardtberg Königstraße
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze flexibel
Mitarbeiterqualifikation Überwiegend Dipl. Sozialpädagogen zum Teil mit Zusatzausbildung
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Familien mit Kindern
Häufigkeit/Umfang Die Anzahl der Kontakte zu den Familien werden im HIlfeplan festgelegt.
Gesetzliche Grundlage §§ 27ff insbesondere § 31 SGB VIII
Angebotsbeschreibung

Die SPFH ist ein ambulantes Hilfeangebot. Sie richtet sich an Eltern, die wieder in die Lage versetzt werden sollen oder weiter darin unterstützt werden wollen, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu gewährleisten.

Der Hilfebedarf wird individuell im Hilfeplanverfahren bestimmt und eventuelle Aufträge bzw. Auflagen geklärt. Das Spektrum der Hilfen und Unterstützung reicht von der Anleitung bei Alltagsaufgaben wie gemeinsamem Aufräumen, Einüben von Hausaufgabensituationen sowie der Unterstützung in Behördenangelegenheiten bis hin zu beratenden Elementen wie der Auseinandersetzung mit vorhandenen Familienstrukturen und derFamiliengeschichte. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist, dass die Familie Vertrauen zu ihrer/m Familienhelfer/in fasst. Denn die meisten Familien, an die sich dieses Angebot richtet, hegen tiefes Misstrauen und wehren sich gegen Personen, die aus ihrer Sicht in ihre Intimsphäre eingreifen.

Ausgangspunkt unserer Arbeit ist die Akzeptanz der momentanen Lebenssituation der Familie. In der ersten Phase der Betreuung geht es schwerpunktmäßig um Vertrauensbildung und Entlastung der Familie. Nachdem dies gelungen ist, rückt die Auseinandersetzung mit Konflikten und problematischen Situationen sowie die Erarbeitung neuer Lösungsstrategien in den Mittelpunkt der Betreuung.Wir wollen die Ressourcen des Familiensystems nutzen, die zu positiven Veränderungen beitragen können. Die SPFH versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Eltern sollen sich letztlich wieder als eigenständige Betreuungs- und Erziehungsinstanz für ihre Kinder erleben.In unsere Arbeit beziehen wir das Lebensumfeld des Familiensystems mit ein. So können wir zum einen die Integration ins Lebensumfeld fördern, zum anderen dort vorhandene Ressourcen mobilisieren.

Bei Bedarf können wir auf vorhandene Hilfsangebote des Vereins zurückgreifen. Die Projekte arbeiten eng verknüpft miteinander. Auch eine Vernetzung mit externen Hilfsangeboten ist möglich.

 

I

Zielgruppe/Indikation SPFH richtet sich an Familien, die aufgrund unterschiedlichster Problemlagen um Unterstützung bitten bzw. denen Hilfe angeboten werden soll. Der Verbleib von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge wird angestrebt.
Ziele

·  Verbesserung der Lebensbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

·  Sicherung des Verbleibs von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge

·  Stärkung der familiären Ressourcen

·  Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern

·  Stärkung der Übernahme von Eigenverantwortung

·  Integration ins Lebensumfeld

·  Veränderter Umgang mit Konflikten und Aggressionen, Entlastung der Familienmitglieder

·  Entwicklung realistischer Perspektiven

Methodik

·  Lernen am Modell

·  Verhaltenstraining

  .  aufsuchende Arbeit

  .  Einzelgespräche

. Familiengespräche, Arbeit mit involvierten Systemen

·  Elemente aus der systemisch lösungsorientierten Therapie

·  gestalttherapeutische Elemente

Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen Die Unterstützung reicht von der Begleitung bei Behördengängen über die Absicherung der materiellen Situation, die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern bis zum Aufbau eines sozialen Netzwerks
Besonderheiten In Fällen, die im Klärungs- oder Gefährdungsbereich angesiedelt sind, betreuen wir das Familiensystem in der Regel mit zwei Fachkräften. Dadurch ist z. B. eine Rollenaufteilung möglich, des Weiteren ist der inhaltliche Austausch zwischen den Fachkräften im Rahmen des Vier-Augen-Prinzips möglich.
Qualitätssicherung Gemäß Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn