OGSplus Siebengebirgsschule - Förderschule für Sprache und Lernen
Art des Angebots

teilstationäre Angebote

Träger/Anbieter CJG Hermann-Josef-Haus
Anschrift OGSplus Siebengebirgsschule
Dechant-Heimbach-Straße 8
53177 Bonn
Ansprechpartner

Päd. Leitung Frau Susanne Beckschwarte

 

Tel. 0228 95134-0

info@cjg-hjh.de

Kontakt Tel.: 0228 38294-7899

E-Mail: info@cjg-hjh.de
Homepage: http://www.cjg-hjh.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Bad Godesberg
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 24 Plätze
Mitarbeiterqualifikation Sozialpädagogen, Heilpädagogen und Erzieher sowie Ergänzungskräfte mit entsprechender Eignung für die Hausaufgabenbetreuung, hauswirtschaftliche Unterstützung sowie Unterstützung bei den Freizeitangeboten
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 1-6
Gesetzliche Grundlage OGS-Erlass vom 21.12.2006 § 27/2 SGB VIII
Angebotsbeschreibung Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 startete das CJG Hermann-Josef-Haus in Kooperation mit der Siebengebirgsschule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen) im Rahmen der OGS+ ein Betreuungsangebot am Nachmittag. Dieses bietet in einem strukturierten Rahmen individuelle Förderung im schulischen und sozialen Bereich, gruppenpä-dagogische Angebote, Hausaufgabenbetreuung, Spiel- und Freizeitgestaltung .sowie Projektarbeit. Das Angebot richtet sich an Kinder der Klassen 1-6, die von einer gruppenpädagogischen Förderung profitieren kön-nen und über die Angebote der Schule hinaus Hilfe benötigen und deren Eltern aufgrund familiärer Problemlagen und oder eingeschränkter erzieherischer Ressourcen Unterstützung benötigen. Über den Betreuungsrahmen der OGS+ hinaus kann es  für Kinder und ihre Familien einzelfallbezogene Zielsetzungen geben gem. Antrag auf Hilfe zur Erziehung als niederschwelliges Angebot, die in die Arbeit integriert werden. Das Angebot der OGS+ strebt in einem integrativen Konzept gemeinsam mit der Schule eine schulische sowie soziale und emotionale Förderung der Schüler/innen an. Der Ganztag soll als Einheit erlebbar sein, d. h. es gibt eine enge Verzahnung zwischen den schulischen Angeboten am Vormittag und den Angeboten der OGS am Nachmittag. So soll ein Pädagoge des OGS Teams bei Bedarf am Vormittag Ansprechpartner für die Kinder sein, die aus unter-schiedlichen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen können. Am Nachmittag werden Lehrer der Schule individuelle Förderangebote anbieten. Durch die enge Kooperation von Schule und Betreuungsangebot werden eine feste Anlaufstelle für die Familien und für die Schüler/innen und ein überschaubarer Orientierungsrahmen geschaffen. Die Offene Ganztagsschule arbeitet vernetzt und sozialräumlich.
Zielgruppe/Indikation Das Angebot gilt für die Klassenstufen 1-6 und ist speziell gedacht für Schüler/-innen mit Auffälligkeiten in ihrer schulischen, emotionalen und sozialen Entwicklung wie z.B.
  • mangelnde Verhaltenssteuerung
  • Impulsivität oder Gehemmtheit
  • Probleme in der Kontaktaufnahme und Beziehung zu Gleichaltrigen
  • Aufmerksamkeitsproblematik
  • auffälliges Freizeitverhalten und Verwahrlosungsproblematik
  • Notwendigkeit der Nachmittagsbetreuung aufgrund fehlender Betreuung im familiären Rahmen
  • Teilleistungsstörungen, Lerndefiziten bzw. Sprachrückständen
  • Schüler/-innen, die nach entsprechender Unterstützung an eine Regelschule wechseln können
Vorraussetzungen für eine Aufnahme sind:
  • Einschätzung der Schule/Klassenlehrer/-in im Hinblick auf den individuellen Förderbedarf
  • Verbindliche Anmeldung durch die Eltern
  • Akzeptanz des Betreuungsrahmens der OGS+
Über die Aufnahme der Kinder in der Fördermaßnahme entscheiden der Träger und die Schule gemeinsam. Der FFE der Stadt Bonn hat bei der Auswahl der Kinder ein Vorschlagsrecht.
Ziele Zielsetzungen der Arbeit sind:
  • die Versorgung und Betreuung der Kinder gem. Konditionen der OGS+
  • das Erlernen sozial akzeptierter Verhaltensweisen und Kompetenzen
  • Förderung der sozialen Kompetenzen
  • Förderung der schulischen Kompetenzen durch
  • begleitende Hausaufgabenhilfe und individuelle Förderung zum Ausgleich von Lernrückständen, insbesondere Sprach- und Rechenförderung in Zusammenarbeit mit der Schule
  • Begleitung und altersspezifische Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
  • Stärken und Interessen entdecken und entwickeln
  • Verbesserung der schulischen Integration und Förderung
  • Verbesserung der sozialen und kulturellen Handlungskompetenzen
  • Familiensystem entlasten, beruhigen und befähigen
  • Erziehungsverantwortung und Kompetenzen der Eltern stärken
  • Unterstützung hinsichtlich eines Wechsels an eine Regelschule
Methodik

Elternarbeit:

Geplant sind anfangs niederschwellige Kontakte mit den Eltern in Form von sog. Tür- und Angelgesprächen bzw. Tele-fonaten, die zunächst keine aktive Elternarbeit einfordern. Die Eltern/Erziehungsberechtigten können die Mitarbeiter der OGS+ jederzeit ansprechen und Fragen stellen oder. Probleme schildern. Darüber hinaus sind die Beratung der Eltern oder Personensorgeberechtigten, im Einzelfall auch aufsuchende Arbeit zur Entlastung und Stabilisierung des Familiensystems möglich. Mit dem Angebot der OGS+ können schon bestehende Hilfen in der Familie ergänzt und unterstützt werden.

Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen
  • Betreuungszeiten: täglich von 11:30 16:30 Uhr, außer an den gesetzlichen Feiertagen und Rosenmontag an Brückentagen von 8:00 16:00 Uhr oder nach Absprache im Schuljahr erfolgen 6 Wochen Betreuung in den Ferien von  8:00 16:00 Uhr oder nach Absprache
  • strukturierter Tagesablauf mit Mittagessen und Imbiss am Nachmittag
  • Hausaufgabenbegleitung und Unterstützung
  • Individuelle Lernförderung einzeln sowie in Kleingruppen und
  • individuelle Förder- und Hilfeplanung erfolgt in Kooperation mit der Schule
  • soziale Gruppenarbeit
  • Angebote im kreativen, handwerklichen, sportlichen, psychomotorischen und musischen Bereich
  • Bei HzE vereinfachtes Hilfeplanverfahren
  • Ferienprogramm
Zusammenarbeit / Kooperationen Das Konzept des Förderprojektes mit OGS+ an der Siebengebirgsschule ist von Anfang an in enger Kooperation mit der Schule entwickelt worden. Es soll fester Bestandteil des Schulprogramms werden. Die Arbeit in der Maßnahme basiert auf einer engen Zusammenarbeit der Lehrkräfte und den pädagogischen Fachkräf-ten. Eine gezielte Förderung der Schüler/innen erfolgt durch die integrative Arbeit zwischen der Schule und der OGS+. Hier wird eine gemeinsame Erziehungs- und Förderplanung erstellt und durchgeführt Die Pädagogische Leitung der OGS + nimmt regelmäßig an den Lehrerkonferenzen teil. Darüber hinaus sind gegensei-tige Hospitationen und Mitarbeit der pädagogischen Fachkräfte im Unterricht und der Lehrer in der OGS+ geplant. Eine gemeinsame Erziehungs- und Förderplanung, Elternsprechtage, Elternarbeit sowie übergreifende Projekte und Teilnahme an den Veranstaltungen der Schule wie Sommerfest, Sportveranstaltungen etc. gewährleisten eine gezielte ganzheitliche Förderung des einzelnen Kindes.
Qualitätssicherung
  • Qualitätssicherung durch ein QM-System, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
  • Kontinuierlicher Qualitätsdialog gemäß § 78 SGB VIII u. folgende
  • Pädagogische Leitung der OGS+ nimmt an den Konferenzen der Fachberatung des OGS-Stadtbüros teil