Jugendwohnen Ramersdorf
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Maria im Walde
Anschrift Maria im Walde
Oberkasseler Straße 2
53227 Bonn
Ansprechpartner

Andrea Ruch

 

0228  28 99 8 277

 

Kontakt Tel.: 0228 28 998 0

E-Mail: info@maria-im-walde.de
Homepage: http://www.maria-im-walde.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 8
Zielgruppe/Indikation

Die Wohngemeinschaft befindet sich außerhalb der Einrichtung Maria im Walde in der 3. Etage eines Bürokomplexes im Bonner Stadtteil Ramersdorf mit sehr guter Infrastruktur. Das Angebot richtet sich an junge Menschen welche aufgrund ihres Alters auf dem Weg in ein selbständiges Leben sind, aber durch ein hohes Maß an persönlichen Einschränkungen und Belastungen eine individuelle und für bestimmte Lebensbereiche umfassende Begleitung, Beratung und Betreuung benötigen. Zusätzlich richtet sich das Angebot auch an junge Menschen mit Fluchterfahrung, die durch die ganzheitliche Betreuung gute Chancen für eine persönliche Stabilsierung, Aufbau von Beziehungen und Netzwerken erhalten. JW Ramersdorf bietet einen individuellen und umfangreichen Betreuungsrahmen zur zielgerichteten und effizienten Förderung der jungen Menschen im vollstationären Setting.    

Ziele

Hinführung des jungen Menschen zu gesundheitlicher Stabilität, Sicherstellung psychiatrischer und therapeutischer Versorgung/Anbindung. Akzeptanz der Einschränkung / Beeinträchtigung und damit im Alltag umgehen können. Entwicklung einer individuellen Alltagsstruktur. Entwicklung einer Lebens- und Berufsperspektive. Neben der Stärkung von Handlungsfähigkeit und Durchhaltevermögen lernen die jungen Menschen Mittel und Wege kennen, sich auch nach dem Ende der Maßnahme in ihrem sozialen Umfeld oder bei entsprechenden Institutionen Hilfe zu holen.  Mit Blick auf die Integration von ausländischen Jugendlichen wird bewusst eine Mischung von deutschen und ausländischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Wohngemeinschaft angestrebt. Bei einer positiven Entwicklung erfolgt der Auszug in eine eigene Wohnung. Im Einzelfall kann eine ambulante Unterstützung als Hilfestellung für den Übergang geleistet werden.

Methodik

Vor dem Hintergrund der generellen Ziele der Hilfemaßnahme werden mit jedem Jugendlichen / jungen Erwachsenen individuelle Lern- und Entwicklungsziele erabeitet. Die Betreuung erfolgt durch ein Bezugserziehersytem (Mentor), d.h. ein fester Ansprechpartner steht dem jungen Heranwachsenden zur Seite. In der Betreuung besonders belasteter Menschen wird darauf geachtet, dass die Wechselwirkung zwischen Anforderungs- und Entlastungsphasen in einem ausgeglichenen Verhältnis stattfindet, d.h. Wahrnehmung von Terminen, Erledigung alltagspraktischer Aufgaben, Anforderungen in Schule/ Beruf usw. werden kleinschrittig, individuell und unterstützend begleitet. Die Pädagogen arbeiten terminorientiert mit den jungen Menschen an den zu bewältigenden Aufgaben. "Freie" Zeiten der jungen Menschen an Wochenenden und in den Abendstunden werden primär genutzt, u. a.  den Alltag zu reflektieren, Entspannungstechniken anzubieten usw. Der stationäre Rahmen bietet den jungen Menschen die Sicherheit und den "emotionalen" Rahmen, sich auch in kritischen Situationen umgehend an den diensthabenden Pädagogen wenden zu können.