Intensivgruppe Geschwisterhaus Kottenforst
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Maria im Walde
Anschrift Maria im Walde
Gudenauer Weg 142
53127 Bonn
Ansprechpartner

Sonja Hoss 

 

0228 28 998 267 

 

&

Kontakt Tel.: 0228 28 998 0

E-Mail: info@maria-im-walde.de
Homepage: http://www.maria-im-walde.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 7 (+1 Notplatz)
Zielgruppe/Indikation

- Für Kinder, die aufgrund ihres jungen Alters und ihrer Lebenserfahrungen einen sehr geschützten, sehr stabilen Rahmen benötigen.   

 

- Für Geschwister, die gemeinsam aufwachsen sollen.                                                                                

- Für Kinder, die im Rahmen der Jugendhilfe eine dauerhafte Lebensperspektive benötigen - und hier ein sicheres Zuhause finden sollen.                                                                                                      

 

- Für Kinder mit einem hohen intensivpädagogischen Förderbedarf (bspw. aufgrund Entwicklungsretardierungen/-störungen, massiver emotionaler Störung, Traumatisierung, Defiziten im Sozialverhalten, Lern-/Leistungsschwächen, psychosomatischer Symptomatik).

 

- Für Kinder mit Bindung zu ihren Eltern, die ihre Versorgung und Erziehung  aus verschiedensten Gründen nicht sicherstellen können, aber dennoch punktuell daran teilhaben möchten - sowie für Kinder ohne familiäre Anbindung.

Ziele

- Kinder werden beheimatet, erlernen und erleben sichere Bindungen.  

 

- Geschwisterkinder wachsen gemeinsam auf, werden miteinander groß.   

 

- Bearbeitung psychischer Belastungsfaktoren und kindlicher Persönlichkeits- und Verhaltensproblematiken.                                                

 

- Reduzierung, ggf. Auflösung kinder- und jugendpsychiatrisch diagnostizierter Störungsbilder. 

 

- Entwicklung bedarfsgerechter Lebensperspektiven über das 18. Lebensjahr hinaus.                                                                                

Methodik

- physische und emotionale Versorgung in familienähnlicher Atmosphäre mit klarer, übersichtlicher, kleinschrittig vermittelter bzw. angeleiteter Tagesstruktur   

 

- Einschätzbare, verlässliche und sorgfältig miteinander abgestimmte PädagogInnen vermitteln (Lebens-)Sicherheit und unterbreiten behutsam Beziehungsangebote.    

 

- Kinder erleben sich als bedingungslos angenommen, als gewollt - und identifizieren sich mit ihrem Geschwisterhaus.                                                                                                                                   

 

- Aktivierung kindlicher Ressourcen und gezielte Reduzierung der Persönlichkeitsproblematiken  (gemäß individueller systematischer Hilfeplanung) mittels der Wirkfaktoren des Intensivgruppenalltags, der spezifischen Förderangebote (Pädagogisches Reiten, erlebnispädagogische Aktivitäten) sowie im Rahmen zielorientierter Reiseprojekte von jährlich insgesamt achtwöchiger Dauer.     

 

- Intensive Kooperationen mit niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern sowie -therapeuten, Fachärzten, Kindergärten, (Förder-)Schulen.