Gruppe Hanta Yo
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Haus Käthe Stein e.V.
Anschrift Haus Käthe Stein e. V.
Drachenfelsstr. 5
53177 Bonn
Ansprechpartner

Anna Sojka

Gruppenleitung

Kontakt Tel.: 0228/93399320
Fax.: 0228/93399327
E-Mail: anna.sojka@haus-kaethestein.de
Homepage: http://www.haus-kaethestein.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 1
Freie Plätze: 1
Sozialräume
Bad Godesberg Dransdorf
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 8
Mitarbeiterqualifikation

Multiprofessionelles Team bestehend aus pädagogischen Fachkräften (überwiegend Diplomkräfte) mit Zusatzquallifikationen

Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Das Aufnahmealter liegt in der Regel zwischen 10-14 Jahren.
Gesetzliche Grundlage

§ 27, in Verbindung mit §§ 34, 35a, § 36, § 37

Angebotsbeschreibung

Innerhalb des Zeitrahmens der Unterbringung sollen die Kinder/Jugendlichen möglichst viel Gelegenheiten haben, sogenannte Schlüsselerlebnisse (A-ha Erlebnisse, Erfolgs-/Mißerfolgserlebnisse, Entdeckung eigener Potentiale etc.) zu erfahren. Da diese nicht nur von Seiten der Pädagogen herangetragen werden sondern auch in den Potentialen der Kinder/Jugendlichen liegen und von diesen entdeckt werden müssen, soll hierfür möglichst viel Raum geboten werden. Dies indiziert die Teilnahme der Gruppenmitglieder an erlebnispädagogischen, sportlichen und kreativen Angeboten sowie den angebotenen Ferienfreizeiten.

Lernen (und somit auch Verhaltensmodifikation) ist keine punktuelle Angelegenheit sondern vollzieht sich in einem Porzess. Somit ist es wichtig, dem Lernenden Zeit zu geben. Geduld ist eine wesentliche Grundhaltung, die den Kindern/Jugendlichen gegenüber im Alltag wie in den Medien angewandter Teilbereiche der Pädagogik eingenommen wird.

Ziele

Unser Ziel ist es jungen Menschen in Ihrer Entwicklung zu helfen. Hierzu gehört es, Ihre Stärken zu erkennen und zu fördern und zur Bewältigung Ihrer Schwächen neue Kompetenzen zu erarbeiten.

Die Zielsetzungen des Hilfeplanes stehen hierbei im Mittelpunkt flankiert von den Maßnahmen zur Zielerreichung der Erlebnispädagogik.

 

  • Zielsetzungen des Hilfeplanes
  • Förderung der Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (in Anlehnung § 1 SGB VIII)
  • Rückführung in die Familie / Überführung in eine andere / weiterführende Hilfeform ggf. mit dem Ziel der Verselbstständigung
  • Persönlichkeitsentwicklung und Steigerung des Selbstwertgefühls, Entwicklung von Selbstbewusstsein
  • Vermittlung sozialer Kompetenzen, Erlangen von Eigen- und Fremdverantwortung
  • Förderung von Eigeninitiative, Kreativität und Selbstvertrauen
  • Aufbau und Erhalt von Normen und Werten
  • Entwicklung von Frustrationstoleranz
  • Vermittlung von Kompetenzen zur angemessenen Selbstbehauptung
  • Anregung zum alternativen Denken und Handeln
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen
  • Aufnahmeverfahren
  • Diagnostik, Hilfeplanung, Erziehungsplanung, regelmäßige Team und Fallgespräche
  • Notwenige Aufsicht und Bertreuung
  • erlebnispädagogische Förderung der Potentiale und Ressourcen des Betreuten und Verhaltensmodifikation
  • sozio-emotionale Fundierung/Förderung und Bezugs-Arbeit ("Beziehungsarbeit vor Erziehungsarbeit")
  • Anregung für die Persönlichkeitsentwicklung, besonders durch erlebnispägdgogische Medien, Projektarbeit, Teamorientierung
  • Förderung des Sozialverhaltens, der Kommunikationsfähigkeit und der sozialen Kompetenzen
  • Förderung der Übernahme von Eigen- und Fremdverantwortung
  • Gestaltung der Gruppenatmosphäre und des Wohnumfeldes
  • Alltägliche Versorgung
  • Förderung der Außenorientierung, Vermittlung von Allgemeinbildung
  • Einüben lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Aufbau und Förderung umweltbewussten Verhaltens
  • Angebote und Auseinandersetzung mit Wert- und Glaubensfragen
  • Anleitung für/zur Freizeitgestaltung und die Aktivierung eigener Interessen und Bedürfnisse
  • Angebote und Auseinandersetzung mit Wert- und Glaubensfragen
  • Anleitung für/zur Freizeitgestaltung und die Aktivierung eigner Interessen und Bedürfnisse
  • Schaffung von Möglichkeiten für eine körperlich gesunde Entwicklung über sportliche und sinnhafte Medien und Vermittlung eines gesunden Körpergefühls
  • Förderung der schulischen Entwicklung
  • Krisenintervention
  • Orientierung im Sozialraum, Nutzung der dort vorhandenen Ressourcen
  • Eltern- und Familienarbeit
  • Aktivitäten im Hinblick auf die Zeit nach der Maßnahme
  • Erbringen kleintenbzogener Verwaltungsarbeiten
  • Nachsorge
  • erlebnispädagogische Grundleistungen
  • Sicherheitsvorkehrungen
Mögliche Zusatzleistungen

Das Regelangebot  der sozialintegrativen Gruppen kann bei entsprechendem Bedarf durch zusätzliche Fachleistungsstunden im erlebnispädagogischen oder ambulanten Bereich (Familientraining, Begleitung bei der Rückführung, Krisenintervention u. a.) erweitert werden.

Sicherheit

Grundlage jeglicher Vorkehrungen zur Minimierung objektiver Gefahrenpunkte, die durch erlebnispädagogische Medien gegeben sein können, ist eine ausreichende Qualifikation der Mitarbeiter/Innen, geezielte Vorbereitung der Medien und die Orientierung an allgemein anerkannten Sicherheitsstandards der einzelnen Fachsportarten sowie  die gewissenhafte Wahl der Medien bzgl. der Kompetenzen und des Entwicklungsstandes der Kinder/Jugendlichen und eine ausreichende Einweisung der Teilnehmer. Grundvoraussetzung ist ebenfalls eine Erste-HIlfe-Ausbildung die zweijährig aufgefrischt wird. Bei der Nutzung von Medien die durch die Qualifikation unserer Mitarbeiter nicht abgedeckt werden, werden Fachkräfte zu den Maßnahmen hinzugezogen.

Sicherheitsstandards des BVkE.

Qualitätssicherung

gemäß Qualitätsentwicklungsbeschreibung, hohe Transparenz der Hilfegestaltung und qualitätssichernder Standards.