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Evangelische Jugendhilfe Godesheim

Die Evangelischen Jugendhilfe Godesheim ist ein moderner Jugendhilfeverbund, der im Trägerverbund  der Julius Axenfeld Stiftung ein fachlich weites Leistungsspektrum im Bereich der Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Gesundheitshilfe abbildet. 
Als moderner Jugendhilfeverbund orientieren wir uns an den Lebenslagen junger Menschen und begreifen persönliche ebenso wie gesellschaftspolitische oder gesetzliche Veränderungen als Aufforderung, unsere  Angebote immer wieder neu und flexibel auszurichten.
In den vergangenen Jahren entstanden bedarfsorientiert verschiedene schulische und berufliche Maßnahmen sowie Angebote der Offenen Jugendarbeit. Gemeinsam mit einem differenzierten Inobhutnahme- und Clearingsystem für die Bundesstadt Bonn und weitere Kommunen, setzen sich diese und viele weitere Hilfeformen zu einem Gesamtkonzept hunderter flexibilisierter Hilfen aus einer Hand zusammen.

Sozialräume

Ort der Maßnahme

Stadt außerstädtisch

Kontakt

Anschrift Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Venner Str. 20
53177 Bonn
Telefon 0228 - 38 27 444
Fax 0228 - 38 27 99 444
Homepage http://www.godesheim.de
E-Mail fachberatung@godesheim.de

Regelangebot - Wohngruppe Ließem (Regelangebot)

Art des Angebots stationäre Angebote
Träger/Anbieter Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Beruflicher Werdegang
(Einzelfallhelfer)
Anschrift Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Vennerstr. 20
53177 Bonn
Ansprechpartner

Fachberatungen Nadja Lydssan und Frank Pfeil 

0228.3827.444 

Kontakt Tel.: 0228-3827-444
Fax.: 0228 / 3827-99-444
E-Mail: fachberatung@godesheim.de
Homepage: http://www.godesheim.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 2
Freie Plätze: 0

Sozialräume

Ort der Maßnahme

außerstädtisch

Geschlecht

Koedukative Gruppe

Alter

0-14 Kind
14-18 Jungendlicher

Lebensbereiche

Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges

Sozialraumkategorien

Leistungsbereich

Maßnahmevorraussetzungen

Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
10
pädagogische Fachkräfte; FH und FS Abschlüsse
  ab 6 Jahre
Details siehe Leistungsbeschreibung
§ 27 SGB VIII Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe § 36 SGB VIII Hilfeplanung § 34 Hilfe zur Erziehung durch Heimerziehung § 41 SGB VIII für junge Volljährige § 37  Zusammenarbeit mit der Familie
Die Wohngruppe Ließem ist ein koedukatives Regelangebot für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen circa 6 und 18 Jahren. Die Gruppe ist auf mittel- bis langfristige Unterbringungen im Sinne einer Beheimatung auf Zeit ausgerichtet. Ein Ort, an dem ein Heranwachsender verlässliche Versorgung, verbindliche Beziehungen, Orientierung und Geborgenheit sowie Annahme und Anerkennung seiner Person erleben kann.

 Die Maßnahme ist notwendig und geeignet, wenn

  • die Erziehung oder Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt werden kann,
  •  die Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen bei den Kindern oder Jugendlichen vielfältig und gravierend sind,
  •  die Kinder und Jugendlichen Gewalt- und Missbrauchserfahrungen haben oder bei denen dies vermutet wird,
  • ein Grundmaß an Anpassungsleistung, positivem Regelverhalten und Impulskontrolle vorhanden sind,
  • Vermögen und die Bereitschaft besteht, Beziehungen innerhalb der Gruppe, sowohl zu den Kindern und Jugendlichen als auch zu den Mitarbeitern aufzubauen.

Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn
  • eine Pflegefamilie oder eine Adoption infrage kommt, es sei denn, die Unterbringung ist einer Vermittlung vorgeschaltet,
  • die Kinder oder Jugendlichen ein intensiv-pädagogisches Betreuungssetting benötigen,
  • regelmäßige heilpädagogische Förderung oder Therapie in einer spezialisierten Gruppe oder eine kinderpsychiatrische Einrichtung oder eine Einrichtung für Behinderte angezeigt ist,
  • eher Einzelmaßnahmen oder (bei älteren Heranwachsenden) eine Lebensfeld aufbauende erzieherische Hilfe angezeigt sind,
  • eine so schwere, akute Drogenproblematik oder psychische Störung vorliegt, dass pädagogische Arbeit mit den Betroffenen nicht mehr möglich ist,
  • der Jugendliche gegen die Maßnahme ist.
  • Entlastung zur Ruhe kommen der Heranwachsenden und der Herkunftsfamilie, um neue Entwicklungen zu ermöglichen,
  • Distanz zum bisherigen Lebensfeld schaffen,
  • Be- und Verarbeitung bisheriger belastender Erfahrungen
  • Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz der Kinder und Jugendlichen
  • Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen
  • Entwickeln von Problemeinsicht und Lebensperspektiven bei den Heranwachsenden
  • Verbesserung von diesbezüglichen Lebensstrategien
  • Verbesserung der Beziehung mit der Herkunftsfamilie, Ambivalenzen auflösen,
  • andere Eindrücke erfahren (Kontinuität, Struktur, Konsequenz),
  • Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder Vermittlung in eine andere adäquate Unterbringung; Beheimatung in der Wohngruppe; Verselbstständigung
Eine Regelgruppe in der EJG bietet 9 bzw. 10 Kindern und Jugendlichen einen ständigen Wohn- und Lebensraum, wenn eine Unterbringung außerhalb der Herkunftsfamilie mittel- bis langfristig angeraten zu sein scheint. Meist haben die Kinder und Jugendlichen unter schwierigen Bedingungen problematische Sozialisationserfahrungen gemacht und weisen z.T. Entwicklungsrückstände und -störungen im sozial-emotionalen, kognitiven und psychischen Bereich auf. Sie werden in der Regel von mindestens 4 pädagogischen Fachkräften und einer Anerkennungspraktikantin betreut. Die Kinder und Jugendlichen erleben einen strukturierten Alltag und werden altersangemessen versorgt und zunehmend befähigt selbst Aufgaben zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Vor allem stehen für die Mitarbeiter die Befriedigung der sozial-emotionalen Bedürfnisse und die Aufarbeitung von Entwicklungsrückständen der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund. Großer Wert wird auch auf ein gemeinsames Gruppenleben gelegt, das den Rahmen dafür bietet, dass das Kind oder der Jugendliche ein möglichst großes Maß an individueller Zuwendung auch von den anderen Gruppenmitgliedern erfährt. Die Beziehungen zur Herkunftsfamilie und zum ehemaligen sozialen Umfeldwerden gestützt. Wir entlasten die Herkunftsfamilien ohne sie aus der Verantwortung zu entlassen. Eine Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen in die Herkunftsfamilie wird generell angestrebt, kann jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht immer realisiert werden.
Zusatzleistungen sind gemäß Angeboten der "Besonderen und zusätzlichen Hilfen" der EJG oder eines externen Anbieters über Fachleistungsstunden / Fallpauschalen möglich.
als 5 Tages Platz möglich
Gemäß Qualitätsentwicklungsbeschreibung der Ev. Jugendhilfe Godesheim

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