Flexible Tagesbetreuung Finkenweg
Art des Angebots

teilstationäre Angebote
Tagesgruppe

Träger/Anbieter Jugendfarm Bonn e.V.
Anschrift Jugendfarm Bonn e. V.
Finkenweg 31
53229 Bonn
Ansprechpartner

Bereichsleitung:

Vladimir Hlaves


Kontakt Tel.: +49 228 62 98 79 - 822
Fax.: +49 228 62 98 79 - 90
E-Mail: hze@jugendfarm-bonn.de
Homepage: http://www.jugendfarm-bonn.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 4
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Beuel
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze

8 Plätze

 

Mitarbeiterqualifikation

Dipl.-Soz.Päd. / Dipl.-Soz.Arb. / Erzieherin

 

Aufnahmealter/
Betreuungsalter

12 bis 17 Jahre

 

Gesetzliche Grundlage

§27 ff. KJHG

 

Angebotsbeschreibung

Nach Schulschluss wird der Jugendliche an vier Tagen in der Flex Finkenweg betreut und gefördert. Die Erziehung des Kindes in der Familie oder im Ursprungssystem wird unterstützt und ergänzt. Die erzieherische Verantwortung sowie die versorgenden und sozial-emotionale Zuständigkeiten verbleiben bei der Herkunftsfamilie, bzw. den aktuell sorgenden Bezugspersonen. Die Hilfe der "Flex Finkenweg" richtet sich an Jungen im Alter zwischen 12 bis 17 Jahren, die aktuell Schwierig­keiten im ihrer Familien- und Lebenssituation, der Orientierung- und Persönlichkeitsfindung sowie im Sozialverhalten oder in der schulischen Bildung haben, aber nicht vorwiegend einer thera­peutischen Betreuung bedürfen. Diese Betreuungsform spricht (in Abgrenzung zur klassischen Tagesgruppe) ausdrücklich Eltern an, für die es wichtig ist, mindestens an einem Wochentag den Alltag und eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit ihren Kindern weiterhin selbst zu erleben und zu gestalten. Hierbei können sie auf die Unterstützung der Pädagogen/-innen zurückgreifen. Die Betreuungsarbeit basiert auf der Annahme, dass eigene Potenziale und Ressourcen sowohl der Kinder als auch der Bezugspersonen in einer krisenhaften Situation nicht mehr ausreichend genutzt werden können. Sie dient der Entspannung der Krise und der Eröffnung neuer Sichtweisen und Handlungsmuster. Diese Betreuungsform setzt voraus, dass der/die Jugendliche neben den gezielten Förderangeboten weitestgehend selbständig an Angeboten der offenen Arbeit der Jugendfarm und des Finkenweges teilnehmen kann.

 

Zielgruppe/Indikation

Jugendliche mit Störungen im emotionalen und psychosozialen Bereich, verhaltensauffällige / verhaltensoriginelle Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf  jedoch ohne vorwiegender therapeutischer Indikation.

 

Ziele
  • Gewährleistung des dauerhaften Verbleibs in der Familie, ggf. Vorbereitung von Fremdunterbringung
  • Persönlichkeitsentwicklung des Kindes
  • Entwicklungsdefizite aufarbeiten
  • Eltern in ihrer Erziehungskompetenz stützen
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen

4-Tagesbetreuung im Anschluss an die Schule. Hausaufgabenbetreuung, Gruppenaktivitäten, Integration in das soziale Gefüge der Jugendfarm, Heilpädagogische Einzelförderung, Schulische Förderung, Elternarbeit, im Einzelfall Familientherapie, Integration im Lebensraum der Kinder und Familien, Entwicklungsplanung.

 

Mögliche Zusatzleistungen

Heilpädagogisches Reiten

Schulbegleitung

 

Besonderheiten

Die Flex Finkenweg findet  auf dem Gelände des Spielplatzes Finkenweg statt. Neben den eigenen Räumlichkeiten können die Jugendlichen die Ressourcen des Geländes im Rahmen der offenen Arbeit und den Jugendtreff mit nutzen. Die Betreuung der Jugendlichen dient neben der individuellen Förderung auch der Berufsvorbereitung. Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulen, das Bereitstellen von zahlreichen Erfahrungsbereichen wie z.B. Kfz-Kunde, Holzarbeiten, EDV etc. sowie das Anbahnen von Praktika sollen schulmüde Jugendliche in konstruktive Beschäftigungen lenken sowie Perspektiven in Bezug auf eine spätere Erwerbstätigkeit schaffen.

 

Qualitätssicherung

Siehe Qualitätsentwicklungsbeschreibung der Jugendfarm:

> http://www.jugendfarm-bonn.de/traeger/qualitaetsmanagement