| Art des Angebots |
ambulante Angebote |
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| Träger/Anbieter | Deutscher Orden - Suchthilfeverbund | ||||
| Anschrift |
SPFH Rosenstr. 10 53111 Bonn |
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| Ansprechpartner | Susanne Prinz Tel.: 0177-4257662
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| Kontakt |
Tel.:
0228-55529503
E-Mail: spfh@suchthilfeverbund.de Homepage: http://suchthilfeverbund.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 0 | ||||
| Freie Plätze: | 0 | ||||
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Sozialräume
gesamtstädtisch
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Mitarbeiterqualifikation | Die SPFH setzt sich aus einem Team von pädagogischen Fachkräften zusammen, die über eine suchtspezifische Zusatzqualifikation verfügen. |
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| Gesetzliche Grundlage | § 27 KJHG Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe, § 31 KJHG Sozialpädagogische Familienhilfe, § 36 KJHG Hilfeplanung (in Verbindung mit §§ 1, 3 und 4 KJHG)
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| Angebotsbeschreibung | • Die Sozialpädagogische Familienhilfe zielt auf den Erhalt der Familie als Betreuungs- und Erziehungsinstanz für die in ihr lebenden Linder und Jugendlichen. Der Ansatz zur Hilfe ist mehrdimensional und bezieht grundsätzlich die Familie als ganzes mit ein. • SPFH ist eine, in der Regel, aufsuchende Hilfe, sie ist auf längere Dauer angelegt. • Unsere SPFH richtet sich in der Regel an Familien, die aufgrund eines problematischen Gebrauchs von Suchtmitteln Hilfe benötigen. • SPFH soll bei der Lösung von Konflikten und Krisen behilflich sein. • SPFH soll durch Betreuung und Begleitung Hilfestellung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen geben. • SPFH bietet Unterstützung im Kontakt mit Ämtern und Institutionen. • SPFH soll Hilfe zur Selbsthilfe geben. SPFH ist darauf ausgerichtet, dass die Familien zur Mitarbeit bereit sind und lernen, sich aktiv an der Umsetzung der Ziele im Hilfeplan und der vereinbarten Handlungsziele zu beteiligen. Die Zusammenarbeit ist ein kontinuierlicher und geplanter Prozess
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| Zielgruppe/Indikation | Familien/Lebensgemeinschaften mit Kindern und Jugendlichen, deren Selbsthilfepotential aufgrund außer- und innerfamiliärer Faktoren zumindest in Teilbereichen belastet ist und die einen Bedarf an Hilfe zur Erziehung haben. Familien die sich aufgrund des Suchtmittelgebrauchs in eine schwierige Situation gebracht haben. Familien die sich in einer schwierigen Lebenslage oder Krise befinden. Die Probleme können sich hierbei auf verschiedenen Ebenen zeigen:
Ökonomische Probleme: -Arbeitslosigkeit, -Sozialhilfebezug, - Überschuldung, -Wirtschaftliche Not Soziale Probleme: -Schwierige Wohnverhältnisse, - Schul- und Erziehungsschwierigkeiten, -Isolation, -Verlust sozialer Sicherheit, -Überforderungssituationen, -Partnerschaftskonflikte Biographische Probleme: - Heimerfahrung, -Gewalt, -Scheidung, -Tod, -Psychische Labilität, -Suchterkrankung, -Krankheit
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| Ziele | Die Zielsetzung liegt darin, die familiären Bindungen zu erhalten und die Familienmitglieder zu befähigen, wieder einen gelingenden Alltag gestalten und leben zu können. Die Familienmitglieder sollen eigene Kräfte und Stärken mobilisieren und damit einen Prozess der Selbsthilfe einleiten. Die SPFH gibt Hilfe zur Selbsthilfe und zielt auf die Integration, auf Ressourcenmobilisierung sowie auf gelingende Versorgung. Die Familienmitglieder: - klären ihre Wünsche und Bedürfnisse - erkennen ihre Stärken - entwickeln tragfähige Beziehungen und Kommunikationsstrukturen - organisieren den Zugang zu sozialen und/oder familialen Netzwerken - entwickeln realistische kurz-, mittel- und langfristige Ziele - planen ihren Alltag - arbeiten aktiv an der Erreichung ihrer Ziele übernehmen Eigenverantwortung - entwickeln ein Selbstbewußtsein
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| Methodik | Die Angebotskonzepte greifen auf das in der Sozialarbeit etablierte Set von Basismethoden zurück, verknüpfen bzw. kombinieren und modifizieren diese in speziellen Angeboten. - Einzelbetreuung und Einzelberatung - Familienarbeit - Partnerarbeit/ Paarberatung - Case – Management - Genogrammarbeit - „Mutter Unterstützungstraining“, M.U.T. - „Starke Eltern- Starke Kinder“
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| Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen | • Erstgespräche führen • Hilfeplan entwickeln und fortschreiben • Mitwirkung innerhalb der Hilfeplangespräche mit der FFE und an den weiteren Fortführungen der Hilfeplanung • Erstellung einer Familienanamnese • Methoden der Hilfe • Hilfeangebote: - Betreuung und Begleitung in Erziehungsaufgaben, und - bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, und bei der Lösung von Konflikten und Krisen) • Erfassen und aktivieren des sozialen und institutionellen Umfeldes • Informationen und Beratung anbieten • Orientierungshilfe anbieten • Besondere sozialpädagogische und sozialtherapeutische Beratung und Betreuung • Bereitstellung der vereinbarten Betreuungszeit • Sicherstellung von Erreichbarkeit • Klientenbezogene Verwaltungsleistungen • Co-Arbeit (in Absprache mit FEE) • Ablösephase • Dokumentation • Qualitäts- und Prozess-Sichernde Leistungen
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| Zusammenarbeit / Kooperationen | Der Deutsche Orden verfügt, regional unterschiedlich, über ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfsangebote innerhalb der Suchtkrankenhilfe und gleichzeitig innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Angebote können im Sinne einer Vernetzung von Hilfeleistungen von den beteiligten Sozialleistungsträger in Anspruch genommen werden. Trägerübergreifend kooperieren wir mit allen Institutionen, die Bestandteil der Hilfeplanung sind. Darüber hinaus beteiligen wir uns an allen Projekten, die auf kooperative Beziehungen aufbauen, bzw. sind an deren Initiierung beteiligt. Wir sind Mitglied in den spezifischen, regionalen Arbeitskreisen.
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| Qualitätssicherung | Wir verpflichten uns, Verfahren und Instrumente anzuwenden, die Aussagen zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität ermöglichen. Wir haben uns entschlossen diesbezüglich das GAB Verfahren anzuwenden. Das GAB- Verfahren der Qualitätssicherung und -entwicklung setzt in der Einrichtung selbst an (interne Qualitätssicherung), d.h. es verzichtet auf jede »allgemeingültige« inhaltliche Vorgabe, was »richtiges pädagogisches Handeln« sein soll. Hingegen erwartet es von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Einrichtung, selbst zu erarbeiten und zu beschreiben, was in ihren Augen die erstrebenswerte Qualität ihres Handelns ist. Das Verfahren beruht auf dem Gedanken, dass jede Einrichtung die eigenen, dem Leitbild und dem Arbeitskonzept adäquaten Qualitätsmaßstäbe finden muss. Dazu beschreibt das Verfahren einen Weg, auf welche Weise jede Einrichtung diese Maßstäbe selbst formulieren kann. Dazu stehen z.B. die Instrumente Leitbild, Konzept und Handlungsleitlinie zur Verfügung. In einem zweiten Teil legt das Verfahren dann Vorgehensweisen fest, wie die so beschriebene Qualität Schritt für Schritt realisiert und die Organisation damit fähig wird, die Güte ihrer Leistungen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu dienen die Instrumente Qualitätszirkel, kollegiale Beratung und systematische Evaluation.
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