| Art des Angebots |
ambulante Angebote |
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| Träger/Anbieter | Motiviva e.V. | ||||
| Anschrift |
Motiviva e.V. - Sozialpädagogische Familienhilfe Konrad-Adenauer-Platz 11 53225 Bonn |
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| Ansprechpartner | Sema Özcan, Dipl. Sozialpädagogin | ||||
| Kontakt |
Tel.:
0228 / 9614664
Fax.: 0228 / 7217911 E-Mail: flex@motiviva.de Homepage: http://www.motiviva.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 0 | ||||
| Freie Plätze: | 1 | ||||
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Sozialräume
Beuel
Hardtberg
Königstraße
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Anzahl der Plätze | flexibel | ||||
| Mitarbeiterqualifikation | Überwiegend Dipl. Sozialpädagogen zum Teil mit Zusatzausbildung | ||||
| Aufnahmealter/ Betreuungsalter |
Familien mit Kindern | ||||
| Häufigkeit/Umfang | Die Anzahl der Kontakte zu den Familien werden im HIlfeplan festgelegt. | ||||
| Gesetzliche Grundlage | §§ 27ff insbesondere § 31 SGB VIII | ||||
| Angebotsbeschreibung | Die SPFH ist ein ambulantes Hilfeangebot. Sie richtet sich an Eltern, die wieder in die Lage versetzt werden sollen oder weiter darin unterstützt werden wollen, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zu gewährleisten. Der Hilfebedarf wird individuell im Hilfeplanverfahren bestimmt und eventuelle Aufträge bzw. Auflagen geklärt. Das Spektrum der Hilfen und Unterstützung reicht von der Anleitung bei Alltagsaufgaben wie gemeinsamem Aufräumen, Einüben von Hausaufgabensituationen sowie der Unterstützung in Behördenangelegenheiten bis hin zu beratenden Elementen wie der Auseinandersetzung mit vorhandenen Familienstrukturen und der Familiengeschichte. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist, dass die Familie Vertrauen zu ihrer/m Familienhelfer/in fasst. Denn die meisten Familien, an die sich dieses Angebot richtet, hegen tiefes Misstrauen und wehren sich gegen Personen, die aus ihrer Sicht in ihre Intimsphäre eingreifen. Ausgangspunkt unserer Arbeit ist die Akzeptanz der momentanen Lebenssituation der Familie. In der ersten Phase der Betreuung geht es schwerpunktmäßig um Vertrauensbildung und Entlastung der Familie. Nachdem dies gelungen ist, rückt die Auseinandersetzung mit Konflikten und problematischen Situationen sowie die Erarbeitung neuer Lösungsstrategien in den Mittelpunkt der Betreuung. Wir wollen die Ressourcen des Familiensystems nutzen, die zu positiven Veränderungen beitragen können. Die SPFH versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Die Eltern sollen sich letztlich wieder als eigenständige Betreuungs- und Erziehungsinstanz für ihre Kinder erleben. In unsere Arbeit beziehen wir das Lebensumfeld des Familiensystems mit ein. So können wir zum einen die Integration ins Lebensumfeld fördern, zum anderen dort vorhandene Ressourcen mobilisieren.
Bei Bedarf können wir auf vorhandene Hilfsangebote des Vereins zurückgreifen. Die Projekte arbeiten eng verknüpft miteinander. Auch eine Vernetzung mit externen Hilfsangeboten ist möglich.
I |
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| Zielgruppe/Indikation | SPFH richtet sich an Familien, die aufgrund unterschiedlichster Problemlagen um Unterstützung bitten bzw. denen Hilfe angeboten werden soll. Der Verbleib von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge wird angestrebt. | ||||
| Ziele |
· Verbesserung der Lebensbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche · Sicherung des Verbleibs von Kindern und Jugendlichen in deren Familiengefüge · Stärkung der familiären Ressourcen · Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern · Stärkung der Übernahme von Eigenverantwortung · Integration ins Lebensumfeld · Veränderter Umgang mit Konflikten und Aggressionen · Entwicklung realistischer Perspektiven Entlastung der Familienmitglieder |
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| Methodik | · Lernen am Modell · Verhaltenstraining · aufsuchende Arbeit · Einzelgespräche · Familiengespräche · Elemente aus der systemisch lösungsorientierten Therapie · gestalttherapeutische Elemente Arbeit mit involvierten Systemen |
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| Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen | Die Unterstützung reicht von der Begleitung bei Behördengängen über die Absicherung der materiellen Situation, die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern bis zum Aufbau eines sozialen Netzwerks | ||||
| Besonderheiten | In Fällen, die im Klärungs- oder Gefährdungsbereich angesiedelt sind, betreuen wir das Familiensystem in der Regel mit zwei Fachkräften. Dadurch ist z. B. eine Rollenaufteilung möglich, des Weiteren ist der inhaltliche Austausch zwischen den Fachkräften im Rahmen des Vier-Augen-Prinzips möglich. | ||||
| Qualitätssicherung | Gemäß Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn | ||||