| Art des Angebots |
stationäre Angebote |
||||
| Träger/Anbieter | Haus Käthe Stein e.V. | ||||
| Beruflicher Werdegang (Einzelfallhelfer) | Jugendgruppenleiterin Übungsleiterin
staatlich anerkannte Erzieherin Trainerin der Erlebnispädagogik nach BVkE
zweite Trainerin vorhanden
Zusatzqualifikationen der MItarbeiterInnen
|
||||
| Anschrift |
Haus Käthe Stein e.V. Drachenfelsstr. 5 53177 Bonn - Bad Godesberg |
||||
| Ansprechpartner | Frau Daniela Nick Herr Michael Schaefer | ||||
| Kontakt |
Tel.:
0228 / 933 993 20 Frau Nick
Fax.: 0228 / 933993 27 E-Mail: daniela.nick@abenteuer-fuers-leben.de Homepage: http://www.abenteuer-fuers-leben.de |
||||
| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 0 | ||||
| Freie Plätze: | 1 | ||||
|
Sozialräume
Bad Godesberg
Dransdorf
|
|||||
|
Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
|
|||||
|
Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
|
|||||
|
Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
|
|||||
|
Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
|
|||||
|
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
|
|||||
|
Maßnahmevorraussetzungen
|
|||||
| Anzahl der Plätze | nach Bedarf | ||||
| Mitarbeiterqualifikation | zwei Trainerinnen der Erlebnispädagogik nach BVkE Erzieherin und zwei Diplomkräfte Langjährige Erfahrungen mit erlebnispädagogischen Medien sowie im outdoorspezifischen Bereich, langjähriges Training in Stilen des Kung Fu und Tai Chi, Systematraining (Schwerpunkt auf Körpererfahrung und Respekt der körperlichen Unversehrtheit des Trainingspartners) Wildnispädagogik rituelle Pädagogik
|
||||
| Häufigkeit/Umfang | Je nach Bedarf / Wohngruppe | ||||
| Gesetzliche Grundlage | §§ 27, 34, 35a, 36, 41 KJHG | ||||
| Angebotsbeschreibung | Das Erlebnis als solches nimmt in unserer heutigen Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Der Mensch als zivilisiertes Wesen durchlebt jedoch kaum noch körperliche Risiken. Die Risiken die er zu fürchten hat - seien es globale oder nationale- kann er selbst jedoch kaum direkt beeinflussen. In ähnlicher Weise werden schon dem jungen Menschen unmittelbare Körpererfahrungen immer fremder. Aufgabe der Erlebnis- und Freizeitpädagogik soll es sein, Körpererfahrung, ungehemmte Bewegung und Achtung der Umwelt entdecken zu helfen. Dem ungeregelten Ausgleich von Reizarmut durch übermäßiges Konsum- und Risikoverhalten von Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen entgegenzuwirken, zeichnet sich die Erlebnispädagogik mittlerweile ebenso in immer größerem Maße verantwortlich, wie der Verhaltenstherapie, der Förderung und Prävention. Dies zurecht, fußt sie statt auf populären Effekten auf durchdachtem, theoretischem Fundament. Der erlebnispädagogische Anteil definiert wie folgt: Erlebnispädagogik ist der geplante und zielgerichtete Umgang mit Kindern und Jugendlichen, wobei das Erleben des Selbst, der Stärken, Schwächen, Vorlieben und Abneigungen, das Erleben des Anderen und das Erleben der Natur in ihrer Schönheit, Herausforderung und Ausgeglichenheit, sowie die Kommunikation zwischen diesen drei Elementen im Mittelpunkt stehen. Der freizeitpädagogische Anteil soll sich an folgender Definition orientieren: Freizeitpädagogik gibt in pädagogischer Weise Anleitung und Orientierung zur sinnvollen Gestaltung freier Zeit und soll gegebenenfalls Anregen, bisherige Freizeitgestaltung zu überdenken. Beide Ansätze enthalten das Ziel zur selbständigen Gestaltung der Lebensweise und der Freizeit zu befähigen. Das Angebot ist im Katalog der Grundleistungen enthalten und wird (außer bei besonde-ren Vereinbarungen) nicht zusätzlich in Rechnung gestellt. Besonderer Schwerpunkt liegt in outdoorspezifischen (Natur nützen und schützen) und erlebnisorientiert-sportlichen Angeboten, sowie in kreativ-handwerklichen Klein- und Großprojekten Neben der Umsetzung der allgemeinen Ziele der Erlebnispädagogik erfolgen Förderung, Prävention und korrektive Einflussnahme unter personenspezifischer Zielsetzung, ggf. im Einzelpädagogischen Rahmen | ||||
| Zielgruppe/Indikation | Förderung und Prävention: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene (sozial betreutes Wohnen) Verhaltenstherapie (im besonderen): Hyperaktive Jugendliche aggressive Kinder und Jugendliche | ||||
| Ausschlusskriterien | Drogenabusus | ||||
| Ziele | Personenbezogene Ziele laut Hilfeplan
Allgemeine Ziele der Erlebnis- und Feizeitpädagogik: Erlangen von Eigen- und Fremdverantwortung Förderung von Eigeninitiative, Kreativität und Selbstvertrauen Steigerung des Selbstwertgefühls und Aufbau eines realistischen Selbstbildes Aufbau und Erhaltung von Werten Entwicklung bewusster Eigen- und Umweltwahrnehmung Entwicklung von Frustrationstoleranz Aufbau sozialer Kompetenzen Vermittlung von Selbstwirksamkeitserfahrungen Förderung des Umweltbewusstseins Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten Spezielle Ziele: personenorientiert Leistungen / Erlebnispädagogische Medien: Zelt-Wanderungen Kanufahrten Radtouren und Mountainbiking Bogenschießen Klettern und Hochseilgartenbegehungen Sinnorientierte und meditative Medien Handwerklich-kreative Medien: Werkstattprojekte Kleine und Große Bau-Projekte Sportlich-ästhetische Medien: Bewegungsspiele Tai Chi Chuan Kung Fu Kognitive Förderung: Abenteuerrallyes mit erlebnispädagogischen und problemlösungsorientierten Aufgaben Interaktionsspiele |
||||
| Methodik | Orientierung an den klassischen Wirkungsmodellen der Erlebispädagogik unter Einbezug des Wirkungsmodells der Erlebnisbegleitung 1. Ansatzpunkt: Arbeit mit den und Förderung der Stärken der Kinder und Jugendlichen, darüber ggf. Verhaltensmodifikation von Defiziten Möglichkeit zur Identifizierung Spaß an der Sache und als primäre Motivation Annahme der Jugendlichen als Persönlichkeiten durch den Anleiter Der Anleiter steht als Person zur Verfügung | ||||
| Sicherheit | Gewährung größtmöglicher objektiver Sicherheit ohne Überbehütung gemäß Sicherheits-konzept "Erlebnispädagogik Stein" . Orietierung an den Sicherheitsstandarts nach BVKE. | ||||
| Qualitätssicherung | gemäß Qualitätsentwicklungsbeschreibung | ||||