| Art des Angebots |
stationäre Angebote |
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| Träger/Anbieter | Motiviva e.V. | ||||
| Anschrift |
Motiviva e.V. Rhenusallee 1 53227 Bonn |
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| Ansprechpartner | Michael Reichert, Dipl. Sozialpädagoge | ||||
| Kontakt |
Tel.:
0228 / 4224468
Fax.: 0228 / 4224579 E-Mail: intensivgruppe@motiviva.de Homepage: http://www.motiviva.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 1,16 | ||||
| Freie Plätze: | 0 | ||||
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Sozialräume
gesamtstädtisch
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Anzahl der Plätze | 6 bis 7 | ||||
| Mitarbeiterqualifikation | Überwiegend Dipl. Sozialpädagogen zum Teil mit Zusatzausbildung | ||||
| Aufnahmealter/ Betreuungsalter |
7-13 | ||||
| Gesetzliche Grundlage | § 34 ; 35a SGB VIII | ||||
| Angebotsbeschreibung | Im Rahmen der erzieherischen Hilfe werden 7 Kinder und Jugendliche intensiv betreut und gefördert. Die Gruppe befindet sich in einem dreistöckigen Jugendstilhaus mit Außengelände in einem gewachsenen Wohnumfeld in Bonn-Beuel Die Intensivgruppe bietet eine intensive Rund-um-die Uhr-Betreuung für stark belasteten Kinder und Jugendlichen. Die Erziehung und Versorgung des Kindes sowie die alltäglichen Arbeiten der Herkunftsfamilie werden vorübergehend von der Intensivgruppe übernommen. Sozial-emotionale Bezüge der Herkunftsfamilie, bzw. der aktuell sorgenden Bezugspersonen werden geachtet und soweit als möglich gefördert. Die Herkunftsfamilie wird somit umfänglich entlastet und dem Kind wird ein alternatives Lebensfeld geboten. Die Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem orientiert sich an den Haltungen und Methoden der systemischen Theorie. Aufgenommen werden i.d.R. Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Die durchschnittliche Verweildauer in der Gruppe beträgt 2-3Jahre. Ziel der Unterbringung ist die Reintegration des Kindes/Jugendlichen in die (Pflege)familie oder eine Regelbetreuung. |
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| Zielgruppe/Indikation | ·Mädchen und Jungen, die von ihrem Entwicklungsstand zum Zeitpunkt der Aufnahme zwischen 10 und 14 Jahren sind ·Kinder, die unter anderem aufgrund ihrer besonders belasteten Familien- und Lebenssituation Schwierigkeiten mit sich und ihrer Umwelt haben und/oder in Familie, Schule und sozialem Umfeld nicht genügend integriert sind
·Kinder, die den überschaubaren Raum einer strukturierten kleinen Gruppe benötigen und bei denen ambulante, ·teilstationäre und stationäre Regelangebote nicht ausreichen ·Kinder mit starken Entwicklungsdefiziten, die einer intensiven Förderung ihrer Gesamtpersönlichkeit bedürfen ·Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten z.B. mit ausgeprägtem aggressiven Verhalten ·Kinder, die für ihre Weiterentwicklung und emotionale „Nachnährung“ zumindest vorübergehend ein zweites Zuhause benötigen ·Traumatisierte Kinder ·Kinder, deren Familien sich in einer akuten Krise befinden Unsere Familienarbeit richtet sich an: ·Familien mit komplexen Problematiken
·Familien, die unter anderem eine Fremdunterbringung ihres Kindes zunächst nicht akzeptieren können ·Familien, mit denen es grundsätzlich möglich ist, auf eine Rückführung ihres Kindes hinzuarbeiten
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| Ausschlusskriterien | Nicht gerecht werden können wir: ·Kindern mit akuten psychiatrischen Symptomen ·Kindern, die unter ständiger ärztlicher Beobachtung stehen müssen ·Kindern, die von harten Drogen körperlich abhängig sind ·Kindern, die suizidgefährdet sind |
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| Ziele | -
·Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder in eine anderer Betreuungsform
·Vorbereitung der Entlassung (Entlassungsprozess) ·Einbindung in das soziale Umfeld der Eltern ·Entlastung des Kindes und Teilentlastung des Herkunftssystems, um neue Entwicklungen zu ermöglichen ·Emotionale „Nachnährung“ des Kindes ·Bearbeitung traumatischer Erfahrungen ·(Wieder-) Erlangung der Beziehungsfähigkeit ·Integration in die Gruppe, Erlangung der Gruppenfähigkeit ·Integration in das Lebensumfeld ·Entwicklung eines Verständnisses für die eigenen Biographie unter Berücksichtigung der individuellen Grenzen und Ressourcen ·Klärung der Beziehung zur Herkunftsfamilie ·Anstreben von verbesserten Erziehungsbedingungen der Familie ·Stärkung der Selbsthilfepotentiale des Kindes und seiner Familie ·Entwicklung einer (kurzfristigen) Lebensperspektive ·Verbesserung der psychosozialen Kompetenz des Kindes ·Anbindung bzw. Wiedereingliederung in die Schule ·Aufbau und Förderung von Freundschaften ·Aufarbeitung der Entwicklungsrückstände ·Stärkung der Bereitschaft des Kindes, sich auf schulisches Lernen einzulassen ·Auseinandersetzung mit Glauben und Werten
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| Methodik | ·Entwicklung und Stabilisierung von Bindungsfähigkeit ·Lernen am Modell ·Systemisch lösungsorientierte Beratung ·Begleitung in gruppendynamischen Prozessen ·Lernen im direkten Umfeld der Gruppe ·Verhaltenstraining ·Arbeit mit der Herkunftsfamilie des Kindes/Jugendlichen |
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| Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen | -Gut strukturierter Gruppenalltag -Einzelförderung -Therapeutische Angebote (Spieltherapie, Reittherapie) -Erlebnispädagogische und theaterpädagogische Einheiten -Verlässliche Beziehungsangebote -Intensive Arbeit mit der Familie -Enge Begleitung der schulischen Entwicklung -Entwicklungsplanung | ||||
| Mögliche Zusatzleistungen | -Aufsuchende Familientherapie | ||||
| Besonderheiten | -Reittherapie und Einzeltherapie als Regelleistung -Starke Einbeziehung der Familie nach dem systemisch-lösungsorientierten Ansatz -Integration im sozialen Nahbereich und in öffentliche Schulen | ||||
| Qualitätssicherung | Gemäß Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn | ||||