Jugendwohngemeinschaft
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Motiviva e.V.
Anschrift Motiviva e.V.
Feldstr.8
53225 Bonn
Ansprechpartner Olaf Trommer, Dipl. Sozialpädagoge
Kontakt Tel.: 0228 / 47 73 01
Fax.: 0228 / 477301
E-Mail: jwg@motiviva.de
Homepage: http://www.motiviva.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 1,98
Freie Plätze: 0
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 10 Plätze
Mitarbeiterqualifikation Überwiegend Dipl. Sozialpädagogen zum Teil mit Zusatzausbildung
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
ab 14 Jahre
Gesetzliche Grundlage § 34; § 41 SGB VIII
Angebotsbeschreibung

Im Rahmen der erzieherischen Hilfe leben 9 Jugendliche in der Jugendwohngemeinschaft (JWG).

Die Gruppe befindet sich in einem 2-stöckigen Jugendstilhaus mit kleinem Garten in einem gewachsenen Wohnumfeld in Bonn-Beuel.

Die JWG bietet eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung und übernimmt für die Zeit der Unterbringung alle alltäglichen Aufgaben der Herkunftsfamilie.

Die Herkunftsfamilie wird somit umfassend entlastet, dem  Jugendlichen wird ein alternatives Lebensfeld (zweites Zuhause) angeboten. Hier können die Jugendlichen in geschütztem Rahmen negative Vorerfahrungen kompensieren und neue konstruktive Verhaltensweisen erlernen.

Das Ziel der Unterbringung ist im Regelfall die Verselbständigung. Dies bedeutet, den Jugendlichen in allen

Lebensbereichen (emotional, kognitiv, alltagspraktisch) soweit zu stärken, dass er nach der Zeit in der Jugendwohngemeinschaft ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben führen kann.

Gerade bei Jugendlichen, die mit 14/15 Jahren aufgenommen werden, kann statt einer Verselbständigung eine Rückführung in die Familie angestrebt und umgesetzt werden.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Herkunftssystem orientiert sich an den Haltungen und Methoden der systemischen Theorie. Die Eltern werden soweit die Voraussetzungen gegeben sind - in den Verselbständigungsprozess des Jugendlichen mit einbezogen.

Zielgruppe/Indikation Jugendliche
Ziele -

·    Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz der Heranwachsenden

·    Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen

·    Problemeinsicht und Lebensperspektiven bei den Heranwachsenden entwickeln

·    Beziehungsmuster in der Herkunftsfamilie aufdecken, um neue Entwicklungen zu ermöglichen

·    Verselbständigung oder in Einzelfällen Rückkehr in die Herkunftsfamilie vorbereiten

 

Methodik

·  Lernen am Modell

·  Elemente aus der systemisch lösungsorientierten Therapie

·  Elemente aus der Gestalttherapie

·  gruppendynamische Prozesse als Lernfeld nutzen

·  Lernen im direkten Umfeld der Gruppe

·  Verhaltenstraining

Arbeit mit der Herkunftsfamilie und dem sozialen Umfeld des Jugendlichen/jungen Erwachsenen
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen -24 Stunden Betreuung -Bezugsbetreuersystem -Entwicklungsplanung -Intensive Familienarbeit -Förderung von Sozialverhalten und Alltagskompetenz im Gruppenalltag
Mögliche Zusatzleistungen Flexible Betreuung für Familien und familiäre Systeme
Besonderheiten -Selbstversorgerhaus -Systemisch orientierte Arbeitsweise -Integration im Sozialraum
Qualitätssicherung Gemäß Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn