Jugendwohngruppe - Verselbständigungsgruppe auf dem Gelände der Zentraleinrichtung
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof GmbH
Anschrift Ev. Kinder und Jugendheim Probsthof GmbH
Hauptstr. 132
53639 Königswinter
Ansprechpartner Frau Oppermann (oppermann@der-probsthof.de)
Kontakt Tel.: 02223 / 70 30
Fax.: 02223 / 70 33 8
E-Mail: info@der-probsthof.de
Homepage: http://www.der-probsthof.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 2,57
Freie Plätze: 0
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 9 Plätze
Mitarbeiterqualifikation

Dipl. Sozialpädagogen und Innen;

Dipl. Sozialarbeiter und Innen;

B.A. Soziale Arbeit;

staatl. anerk. Erzieher und Innen

Aufnahmealter/
Betreuungsalter
14 - 18 Jahre; junge Volljährige
Häufigkeit/Umfang

7 Tage die Woche;

Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Gesetzliche Grundlage §§ 27, 34, 36, 41 SGB VIII
Angebotsbeschreibung

- Zur erzieherischen Hilfe leben die Jugendlichen/jungen Erwachsenen

  in einer Wohngruppe im Haupthaus. In dieser Wohngruppe arbeiten

  pädagogische Mitarbeiter im Wechsel. Es findet eine "Rund-um-die-

  Uhr-Betreuung" statt. Die Jugendlichen/jungen Erwachsenen werden

  nach dem Bezugspersonensystem begleitet;

- Zur genauen Angebotsbeschreibung verweisen wir auf unsere

  Leistungsbeschreibung.

Zielgruppe/Indikation

- Jugendliche und junge Volljährige, deren Erziehung und Entwicklung

  in der Herkunftsfamilie und dem -millieu nicht sicher gestellt ist;

- Jugendliche und junge Volljährige mit Bedarf an Unterstützung bei der

  Verselbständigung und dem Aufbau eines neuen Lebensumfeldes;

- Jugendliche und junge Volljährige mit Problembelastung in der

  Herkunftsfamilie und/oder mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder

  Entwicklungsverzögerungen;

- Jugendliche und junge Volljährige, bei denen bisherige Jugendhilfe-

  maßnahmen nicht mehr greifen, oder als nicht mehr ausreichend

  gesehen werden;

- Jugendliche und junge Volljährige mit ggf. leichter geistiger oder

  seelischer Behinderung (§ 39 BSHG; § 35a SGB VIII).

Ausschlusskriterien

Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn

- Jugendliche und junge Volljährige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit

  prinzipiell verweigern;

- eine weitere Verselbständigung auf Grund von geistigen oder

  schwerden seelischen Behinderunge nicht möglich ist;

- Drogen und/oder anderes Suchtverhalten vortliegt.

Ziele

- Entlastung der ursprünglichen Systeme, um neue Entwicklungen zu

  ermöglichen;

- Bezug und Gestaltung eines eigenen Wohnbereichs, Zimmer,

  Appartements oder eigener Wohnung;

- Planung, Organisation und Strukturierung des Alltags;

- Selbstversorgung im hauswirtschaftlichen Bereich;

- Aufbau eines eigenen Lebensfeldes;

- Schaffung eines Schutzraumes, Traumatisierungen aufzuarbeiten;

- Entwicklung einer eigenen Lebensperspektive;

- Abbau von Defiziten bei den Jugendlichen und jungen Volljährigen;

- Stabilisierung der individuellen Persönlichkeit;

- Planung und Realisierung von schulischer und/oder beruflicher

  Integration;

- Verantwortlicher Umgang mit Geld und Sicherstellung sozialrechtlicher

  Ansprüche;

- Integration in alle Lebensbereiche;

- Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder Ablösung vom Elternhaus;

- Beheimatung und/oder Verselbständigung bis hin zur

  Eigenständigkeit;

Methodik siehe hierzu unsere ausführliche Leistungsbeschreibung
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen siehe hierzu unsere ausführliche Leistungsbeschreibung
Mögliche Zusatzleistungen durch unsere Pädagogische Ambulanz
Zusammenarbeit / Kooperationen Schulen; Ausbildungsstellen; andere Beratungs- und Erziehungseinrichtungen; alle Behörden; ggf. Gerichts-, Familien- und Jugendgerichtshilfen; Vereine und andere Freizeiteinrichtungen; Kirchen; Gemeinde; Familienzentren; Ärzte; Therrapeuten; Psychiater; Kliniken
Besonderheiten

- Training von allen extern zu bewältigenden Lebensbereichen

- Umgang mit mehr Eigenverantwortlichkeit erlernen

Qualitätssicherung

Umsetzen der §§ 8a, 8b, 72a SGB VIII;

Meldung nach § 45 ff SGB VIII, insbesondere § 47 SGB VIII;

Weitere Qualitätssicherungsmerkmale entnehmen Sie bitte unserer ausführlichen Leistungsbeschreibung.