| Art des Angebots |
ambulante Angebote |
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| Träger/Anbieter | Fachdienst Ambulante Eltern - und Familienberatung | ||||
| Anschrift |
Fachdienst Ambulante Eltern - und Familienberatung Rheindorfer Str.76 53 22 Bonn |
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| Ansprechpartner | Rolf Assenmacher Claudia Kneutgen | ||||
| Kontakt |
Tel.:
Telefonsprechstunde: Mo. 9:00 bis 12:00 Uhr Claudia Kneutgen 0228 / 433 30 29 ; Telefonsprechstunde freitags 9:00 bis 13:00 Uhr ; 02241 / 1279143
Fax.: 0228 / 433 30 18 E-Mail: rolf.assenmacher@bonn.de claudia.kneutgen@bonn.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 0 | ||||
| Freie Plätze: | 0 | ||||
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Sozialräume
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Mitarbeiterqualifikation | Rolf Assenmacher, Diplom - Sozialpädagoge, Jahrgang 1953, Vater einer Tochter, im Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn (Allgemeiner Sozialdienst Bezirkssozialarbeit) seit 1981, Erziehungsbeistand seit 1996. Zusatzausbildungen in Klientenzentrierter Gesprächsführung (GwG,1982/83) und Integrativer Gestaltberatung - u. Gruppenarbeit (Gestalttherapeutisches Institut Kontakte, 1991 -1995). Fortbildungen u. a. zu den Themen Kindesmißhandlung, Sexueller Mißbrauch, Soziale Arbeit und Suchtprozesse, Gestaltung von Lern - u. Bildungsprozessen, Systemisches Arbeiten mit Familien, Erlebnispädagogik, Jungenarbeit. Teilnahme an systemischer und kollegialer Supervision seit 1992. Mir ist es wichtig, auf der methodischen Ebene unterschiedliche Ansätze zu kombinieren und integrieren, grundsätzlich aber im Rahmen einer ziel - und lösungsorientierten Vorgehensweise zu bleiben. In der Familienberatung nutze ich gerne die Möglichkeiten einer Co -Beratung mit (m)einer Kollegin. Bei Wahrung einer professionellen Distanz möchte ich für die Menschen, mit denen ich arbeite, auch als Mensch und Person erkennbar bleiben. Meine eigene bewußt verarbeitete Lebenserfahrung ist ein wichtiges "Kapital". Im Kontakt vor allem mit Kindern, manchmal auch mit den Jugendlichen, kann ich meine Spielfreude, Lust auf sportliche und andere Aktivitäten, wie z. B. Inlinerfahren, Fahrradfahren, Schwimmen, Kanufahren und Freude an der Natur anbieten.
Claudia Kneutgen, Dipl. Sozialpädagogin Jahrgang 1970, Mutter von zwei Kinder v im Amt für Kinder, Jugend und Familie seit 1995 , 6 Jahre Bezirkssozialarbeit in Beuel v Erziehungsbeistandschaften seit 2001 v Zusatzausbildung zur Systemischen Familienberaterin (Wenger Mühle Centrum) v Fortbildung Sozialraum – und Ressourcenorientierung in der Jugendhilfe v Teilnahme an kollegialer und systemischer Supervision v Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Organisation und Leitung von Ferienfreizeiten des Katholischen Ferienwerks, sowie der langjährigen Tätigkeit als Übungsleiterin für Kinder- und Jugendgruppen im Breitensport In der Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern gehe ich flexibel auf deren individuellen Bedarf ein. Insbesondere bin ich Ansprechpartner und Begleitung für Mädchen in schwierigen Lebenssituationen. |
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| Aufnahmealter/ Betreuungsalter |
In der Regel ab Grundschulalter | ||||
| Häufigkeit/Umfang | Durchschnittlich 3 Stunden Direktkontakt für jede betreute Familie. Dieser Standard wird dem jeweiligen aktuellen Bedarf angepaßt und flexibel gehandhabt. Die Dauer einer Hilfe wird dem Bedarf der Familie angepaßt; sie wird aber in der Regel selten kürzer als sechs Monate und meistens nicht länger als 1 !/2 bis 2 Jahre sein. | ||||
| Gesetzliche Grundlage | Sozialgesetzbuch (SGB) 8. Buch (Kinder- und Jugendhilfegesetz) § 27 Abs. 1 bis 3 Hilfe zur Erziehung § 30 Erziehungsbeistand § 36 Abs. 1 bis 3 Mitwirkung und Hilfeplan § 41 Abs. 1 bis 3 Hilfe für junge Volljährige | ||||
| Angebotsbeschreibung | Erziehungsbeistandschaft ist eine „Hilfe zur Erziehung“ nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Dabei handelt es sich um ein flexibles Beratungs- und Betreuungsangebot für Eltern, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Im Zusammenwirken von Eltern, Kindern oder Jugendlichen und dem zuständigen Mitarbeiter im Fachdienst für Familien- und Erziehungshilfe werden beim Zustandekommen der Hilfe deren Ziele, Inhalte und die Dauer sowie einzelne Schritte der Hilfegewährung festgelegt (Hilfeplan) . Es werden keine Entscheidungen ohne die Eltern, Kinder und Jugendlichen getroffen. Im Rahmen einer Erziehungsbeistandschaft kann der Erziehungsbeistand für die Eltern Berater und Unterstützer in allen relevanten Erziehungs- und Familienfragen sein. Dabei geht es darum, Eltern so zu stärken, dass sie ihre Elternrolle wieder selbstständig wahrnehmen und das Zusammenleben mit ihrem Kind ohne weitergehende Hilfen (auch: Vermeidung einer Heimunterbringung) gestalten können. Für Kinder und Jugendliche kann der Erziehungsbeistand je nach Alter und Bedarf einige Zeit eine zusätzliche Bezugsperson zu den übrigen Familienmitgliedern werden, mit dem man reden, spielen oder in der Freizeit etwas unternehmen kann. Er kann manchmal selbst bei schulischen Problemen helfen oder Einzelförderung vermitteln. Ebenso kann er sich mit dem Kind oder Jugendlichen um Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten kümmern, eine Ferienreise vermitteln oder bei Ärger mit Erwachsenen unterstützen und vermitteln. Die Hilfe ist für die Familie kostenlos. Der Antrag auf Hilfe zur Erziehung wird bei dem für den jeweiligen Stadtbezirk zuständigen Fachdienst für Familien - und Erziehungshilfen (FFE) gestellt | ||||
| Zielgruppe/Indikation | Unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes:
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| Ausschlusskriterien | |||||
| Ziele | |||||
| Methodik | Familienberatung ( nach Bedarf in Form von Familien - Einzel - oder Elternpaargesprächen) Beziehungsarbeit mit den Minderjährigen und jungen Volljährigen, ggf. Verselbständigungsarbeit Spiel - und Freizeitpädagogik, Einsatz kreativer Medien, Biograpiearbeit in Einzel - und Kleingruppenkontakten, Nutzung der in Bonn und Region zur Verfügung stehenden Freizeit- und Kultureinrichtungen Erlebnispädagogische Freizeiten ( in Kooperation mit anderen Anbietern) Begleitung und Unterstützung bei Kontakten mit Ämtern und in der Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Einrichtungen, , Einbeziehung des Lebensumfeldes Kooperation und Vernetzung mit anderen Helfersystemen Beratung, Gespräche und Kontakte können bei der Familie zu Hause, in Räumen der Erziehungsbeistände oder an anderen Orten ( z. B. Schule, Arzt, Amt, Freizeiteinrichtung ) stattfinden | ||||
| Mögliche Zusatzleistungen | Durchführung eines ambulanten Clearings ( drei bis sechs Monate) Koordination und Kooperation mit zusätzlichen Betreuungskräften (z.B. Co - Beratung Fremdsprache) | ||||
| Qualitätssicherung | organisatorische und fachliche Einbindung des Fachdienstes Ambulante Eltern - und Familienberatung in den Fachdienst für Familien- und Erziehungshilfen (FFE) kollegiale Fallberatung und Co - Beratung " Teilnahme am "Arbeitskreis Ambulante Hilfen / Erziehungsbeistandschaften in Bonn" : Fachlicher Austausch, Bedarfsanalysen, Kollegiale Fallberatung, Vernetzung und gemeinsame Projekte und systemische Supervision Teilnahme an der Jahrestagung der Erziehungsbeistände (Landesjugendamt Rheinland) Fortbildung gemäß den finanziellen Möglichkeiten des Fachdienstes Studium von Fachliteratur und - zeitschriften Einbindung in das Controlling im Rahmen des Hilfeplanverfahrens bedarfsorienierte Weiterentwicklung des Leistungsangebotes und spezieller Methodik standardisierte Strukturen zur Prozessanalyse, Beratungsplanung, Dokumentation, Berichterstattung " Ergebniskontrolle" im Rahmen von vereinbarter Nachbetreuung (z.B. nach 6 Wochen, drei und sechs Monaten einschl. Abschlußbericht) Teilnahme an der Qualifizierung zur Ressourcen - und Sozialraumorientierung | ||||