| Art des Angebots |
ambulante Angebote |
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| Träger/Anbieter | Motiviva e.V. | ||||
| Anschrift |
Motiviva e.V. - Intensiv Betreutes Wohnen Konrad-Adenauer-Platz 11 53225 Bonn |
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| Ansprechpartner | Sema Özcan ,Dipl. Sozialpädagogin | ||||
| Kontakt |
Tel.:
0228 / 9614664
Fax.: 0228 / 7217911 E-Mail: flex@motiviva.de Homepage: http://www.motiviva.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 2 | ||||
| Freie Plätze: | 1 | ||||
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Sozialräume
Beuel
Hardtberg
Königstraße
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Anzahl der Plätze | 4 Plätze | ||||
| Mitarbeiterqualifikation | Überwiegend Dipl. Sozialpädagogen zum Teil mit Zusatzausbildung | ||||
| Aufnahmealter/ Betreuungsalter |
Ab 16 Jahre, in Ausnahmefällen auch jünger | ||||
| Häufigkeit/Umfang | hohe Betreuungsdichte, mindestens 3-4 Kontakte in der Woche, wenn nötig auch tägliche Kontakte | ||||
| Gesetzliche Grundlage | SGB VIII §§ 27;34; oder 41; in Ausnahmen auch gemäß § 35a; oder gem. BSHG §39 | ||||
| Angebotsbeschreibung | Das Intensiv Betreute Wohnen gehört zu den Regelangeboten der stationären Jugendhilfe. Diese Form der aufsuchenden Hilfe hat, neben beratenden, vorwiegend anleitende Anteile. Sie richtet sich in der Regel an Jugendliche ab 16 Jahren, die meist über keinen festen bzw. für sie verlässlichen Lebensmittelpunkt verfügen. Es ist offensichtlich, dass sie nicht in einem Gruppenrahmen gefördert werden können.
Die Jugendlichen sind oft in vorherigen Maßnahmen der Jugendhilfe gescheitert. Sie hegen häufig großes Misstrauen gegenüber Erwachsenen. Somit stellt die Basis unserer Betreuung die Vertrauensbildung und der Beziehungsaufbau zu den Jugendlichen dar. Hierfür stellen wir uns als verlässliche Bezugsbetreuer zur Verfügung. Im Weiteren zeichnet sich unsere Arbeit durch die Akzeptanz der momentanen Lebenssituation des Jugendlichen aus. Der junge Mensch umgibt sich meist mit anderen Jugendlichen, seinen Vertrauten oder einem festen Partner. Es ist unumgänglich dieses Lebensumfeld in die Arbeit mit einzubeziehen, ansonsten wird der junge Mensch eine Hilfe verweigern.
Bei dieser Form der Hilfe wird der Betreuer viele anstehende Aufgaben für den Jugendlichen oder gemeinsam mit dem Jugendlichen erledigen (Lernen am Modell). Es ist davon auszugehen, dass die gemeinsame Erarbeitung neuer Lösungsstrategien sowie die schrittweise Übernahme von Eigenverantwortung erst zu einem späteren Zeitpunkt mehr Raum in der Betreuung einnimmt. |
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| Zielgruppe/Indikation | -Das Intensiv Betreute Wohnen richtet sich in der Regel an Jugendliche ab 16 Jahren beiderlei Geschlechts sowie an werdende junge Mütter (siehe hierzu auch Leistungsbeschreibung IBW+Kind). Die jungen Menschen sind aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in eine Regelgruppe zu integrieren, bedürfen aber noch intensiver Betreuung. Nicht selten haben sie zuvor keinen festen Wohnsitz gehabt | ||||
| Ziele | Persönlichkeitsaufbau- und Stabilisierung Aufbau und Wiederherstellung eines Ordnungsgefüges Aufbau von Beziehungsfähigkeit Verhinderung von Obdachlosigkeit | ||||
| Methodik | · Lernen am Modell · gemeinsame schrittweise Erledigung bestimmter organisatorischer und alltagspraktischer Dinge · Verhaltenstraining · Elemente aus der systemisch lösungsorientierten Therapie · gestalttherapeutische Elemente · Arbeit mit der Herkunftsfamilie des Jugendlichen Arbeit mit dem sozialen Umfeld des Jugendlichen |
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| Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen | Eigene Wohnung durch den Verein angemietet, Kontinuierliche intensive Betreuungskontakte nach individuellem Bedarf, 24 - Stunden Notruftelefon, Entwicklungsplanung | ||||
| Mögliche Zusatzleistungen | Flexible Betreuung für Familien und familiäre Systeme | ||||
| Besonderheiten | Aufsuchende und nachgehende Arbeit, auch an Wochenenden und in den späten Abendstunden | ||||
| Qualitätssicherung | Gemäß Qualitätsentwicklungsvereinbarung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn | ||||