Erich Kästner Haus
Art des Angebots

stationäre Angebote

Träger/Anbieter Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Anschrift Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Venner Str. 20
53177 Bonn
Ansprechpartner Fachberatung Frank Pfeil Nadja Lydssan
Kontakt Tel.: 0228 - 3827 - 444
Fax.: 0228 - 3827 - 99- 444
E-Mail: fachberatung@godesheim.de
Homepage: http://www.godesheim.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze

  9

Mitarbeiterqualifikation · Abstimmung pädagogischer Vorstellungen und deren Umsetzung durch Strukturieren des Alltags, Kommunikationsstile und Haltungen im Team (Reden über Erziehung) · Überprüfung der Kenntnis und Umsetzung der Konzeption durch Leitung
Aufnahmealter/
Betreuungsalter
Angestrebt wird eine altersgemischte Gruppe zwischen 3 und 12 Jahren
Gesetzliche Grundlage § 27 KJHG Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe / § 36 KJHG Hilfeplanung /§ 37 KJHG Zusammenarbeit mit der Familie / § 34 KJHG Hilfe zur Erziehung durch Heimerziehung
Zielgruppe/Indikation Die Maßnahme ist notwendig und geeignet, · wenn die Erziehung oder Entwicklung von Kindern auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt ist, · wenn die Problembelastung im Herkunftsmilieu und die Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen bei den Kindern ihren Verbleib in der Herkunftsfamilie oder Pflegefamilie nicht mehr zulassen, · wenn die Kinder ein kontrolliertes, überschaubares Lebensfeld benötigen, · wenn Kinder, bedingt durch ihre bisherige Lebenserfahrung, Nähe und Zuwendung benötigen und sich auf ein kontinuierliches Beziehungsangebot einlassen, · wenn Kinder gemeinsam mit ihren Geschwistern untergebracht werden sollen.
Ausschlusskriterien Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn · die Kinder einen kleineren pädagogischen Rahmen mit einem höheren Personalschlüssel benötigen · das familiäre Beziehungsangebot eine Überforderung darstellen würde, · bereits eine lebensfeldaufbauende erzieherische Hilfe angezeigt ist, · regelmäßige heilpädagogische Förderung oder Therapie in einer spezialisierten Gruppe oder eine kinderpsychiatrische Einrichtung oder eine Einrichtung für Behinderte angezeigt ist, · wenn Verhaltensauffälligkeiten so massiv sind, dass sie einen familiären Rahmen überfordern würden, · der Kontakt mit der Herkunftsfamilie therapeutisch gestaltet werden muss
Ziele · Entlastung der Kinder und der Herkunftsfamilie, um neue Entwicklungen zu ermöglichen · Distanz zum bisherigen Lebensfeld schaffen · Be- und Verarbeitung bisheriger belastender Erfahrungen · Aufbau und Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz der Kinder · Aufbau und Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen, Aufarbeiten von Entwicklungsverzögerungen · Entwickeln von Problemeinsicht und Lebensperspektiven bei den Kindern und Jugendlichen · Verbesserung der Beziehung mit den für die Kinder bedeutsamen Bezugspersonen aus ihrem früheren Lebensumfeld / Auflösung von Konkurrenzen und Ambivalenzen ·
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen

Zur erzieherischen Hilfe leben die Kinder in der Pädagogischen Wohngruppe „Erich Kästner.- Haus“.
Vier pädagogisch qualifizierte Mitarbeiterinnen (Fachkräfte) und ein(e) Jahrespraktikant/in betreuen rund- um die Uhr im Schichtdienst (24stündig) Kinder der Pädagogischen Wohngruppe „Erich Kästner-Haus“. Inhalt des pädagogischen Handelns ist die Gestaltung eines verlässlichen und offenen Miteinanders in einem geschützten Rahmen unter Berück-sichtigung der persönlichen Beziehungen und der eigenen Ressourcen. Im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes, so-wohl in seiner Individualität als auch in seiner sozialen Kompetenz, denn ein großer Teil des sozialen Lernens findet im täglichen Umgang miteinander statt.
Versorgende und sozial-emotionale Zuständigkeit übernehmen und realisieren die pädagogischen BetreuerInnen in ei-nem auf das einzelne Kind hin ausgerichteten  individuellen Bezugsbetreuersystem. Die Herkunftsfamilie wird umfänglich entlastet. Dem Kind wird ein neues Lebensfeld angeboten.  Großeltern, aber auch enge Verwandte und ver-traute Personen des Kindes werden in den Lebensalltag des Kindes, den Erziehungsprozess unterstützend, einbezogen. Dort, wo die engen Bezugspersonen für das Kind fehlen, existiert ein Patenschaftsmodell auf ehrenamtlicher Basis.
Der Lebensmittelpunkt des Kindes ist im Kinderhaus, der Kontakt zur Herkunftsfamilie wird angestrebt und aufrecht erhalten, dort wo es möglich, gewünscht und sinnvoll ist.
Die Rückkehr des Kindes in das Elternhaus wird, wenn die konkreten Umstände, Bedingungen und Voraussetzungen dies zulassen, angestrebt. Kinder können im Erich Kästner - Haus aufwachsen und dort auch groß werden Als Vertragsstaat der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen erkennt Deutschland das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit an (Art. 24 I). Auch wir verstehen die gesunde Entwicklung des Kindes / Jugendlichen als Teil unseres Auftrags. Die Axenfeld - Stiftung befasst sich verstärkt mit medizinischen Angeboten, die auch von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden können und die Rahmenbedingungen für gesundes Auf-wachsen der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen entscheidend verbessern.

Qualitätssicherung gemäß Qualitätsentwicklungsbeschreibung der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim