07 - MutterKindZentrum: Stationäres Clearing für Mutter und Kind in der Mutter-Kind-Gruppe
Art des Angebots

Speziallösungen
Platz in einer Clearinggruppe

Träger/Anbieter CJG Hermann-Josef-Haus
Anschrift CJG Hermann-Josef-Haus
Dechant-Heimbach-Str. 8
53177 Bonn
Ansprechpartner

Bereichsleitung Frau Andrea Ninus

 

Tel. 0228 95134-24

a.ninus@cjg-hjh.de

Kontakt Tel.: 02 28 - 9 51 34-0
Fax.: 02 28 - 9 51 34-66
E-Mail: info@cjg-hjh.de
Homepage: http://www.cjg-hjh.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 1
Freie Plätze: 0
Sozialräume
gesamtstädtisch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Anzahl der Plätze 1 Platz für ein Mutter-Kind-Paar
Mitarbeiterqualifikation Pädagogische Fachkräfte, i.d.R. Fachhochschul- oder Universitäts-Ausbildung
Gesetzliche Grundlage

§ 27 in Verbindung mit § 34 SGB VIII

§ 19 SGBVIII für Jugendliche ab 14 Jahren als „Gemeinsame Wohnform für Mütter/Väter und Kinder“. Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform“ bzw. für junge volljährige entsprechend § 41 SGBV III als „Hilfe für junge Volljährige“
Angebotsbeschreibung Das stationäre Clearing ist ein spezielles Angebot für Mutter-Kind-Paare, die besondere fachliche Unterstützung und eine sehr enge Begleitung benötigen (durch Gewalterfahrung, Verwahrlosung oder unsichere Bindungserfahrung). Dieses Angebot richtet sich an junge Mütter mit ihren Kindern, die für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten in der Mutter-Kind-Intensivgruppe zusammen aufgenommen werden. Das Ziel ist es, in diesem Zeitraum zu klären, ob die Ressourcen der jungen Mutter ausreichen, zusammen mit dem Kind eine nachfolgende Maßnahme beginnen zu können, wie zum Beispiel Mutter-Kind-Gruppe, eigene Wohnung mit SPFH o.ä. Dem Clearing können als niederschwelliges Angebot Fachleistungsstunden vorangeschaltet werden. Eine engmaschige Betreuung und Begleitung machen eine Prognose in kurzer Zeit möglich. Diese Art der Klärung bietet die Möglichkeit, eine Bindung mit ihrem Kind aufbauen zu können, ohne den Druck einer größeren Gruppe zu erleben. Es wird immer nur eine junge Mutter in der Gruppe aufgenommen. Stellt sich heraus, dass die Ressourcen der Mutter nicht ausreichen, oder die Mutter die Gruppe verlässt, ist das Kind in der Säuglingsgruppe in seiner gewohnten Umgebung aufgehoben, bis eine Vermittlung in eine Pflege- oder Adoptionsfamilie stattfinden kann.
Zielgruppe/Indikation Wenn die Ressourcen der jungen Mutter nicht einschätzbar sind oder die Fähigkeit in einer Gruppe zu leben in der Biographie eher gering waren, bietet das Angebot die Möglichkeit, durch eine engmaschige Begleitung eine Empfehlung bezüglich einer Anschlussmaßnahme geben zu können.
Ausschlusskriterien Eine Aufnahme im Clearing kann nicht erfolgen bei:
  • gravierender körperlicher Behinderung der Mutter
  • akuter Suchtproblematik der Mutter
  • bei Frauen im Methadonprogramm nehmen wir nur den Säugling stationär auf und betreuen die Mutter ambulant
Ziele
  • Versorgung und Betreuung von Mutter und Kind
  • Klärung der Ressourcen der Mutter und Empfehlung für eine geeignete nachfolgende Maßnahme
  • Familienarbeit und Elterntraining (Pflege, Ernährung, Förderung, Umgang, Bindungsangebote etc.)
  • Orientierung von Mutter und Kind durch einen geregelten Tagesablauf und Rituale
  • Arbeit an einer realistischen, individuellen Perspektive im Hinblick auf die Bedürfnisse und Ressourcen von Mutter und Kind
Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen Stationäre Maßnahme mit 24 Stunden Betreuung für Mutter und Kind pädagogische und familientherapeutische Diagnostik und Dokumentation Zeitschiene erstellen Klärung und Entwicklung von Lebensperspektiven mit und ohne Kind Reflexionsgespräche Ressourcenorientierte systemische Beratung Förderung der Erziehungskompetenz Förderangebote für die Kinder Elterntraining
Mögliche Zusatzleistungen Zusätzlich sind bei komplexeren Problemlagen oder zur Klärung spezifischer Fragestellungen weitere Angebote des CJG Hermann-Josef-Hauses auf Basis von Fachleistungsstunden möglich, z.B. systemische Beratung oder Familientherapie, besonders intensive Einzel- oder Familienarbeit.
Zusammenarbeit / Kooperationen Kooperation mit Schulen, Werkstätten, Praktikums- und Ausbildungsstellen, Ärzten Therapeuten und Kliniken, Behindertenverbänden, Vereinen, Beratungsstellen. Das CJG Hermann-Josef-Haus hat mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) der Rheinischen Kliniken Bonn eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Besonderheiten Das CJG Hermann-Josef-Haus hat mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) der Rheinischen Kliniken Bonn eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Qualitätssicherung
  • Qualitätssicherung durch ein QM-System, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001
  • Sicherstellung von Teamentwicklung und Mitarbeiterqualifikation
  • Interne und externe Fortbildungen
  • Regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung der bestehenden Konzepte
  • Interne und Externe Audits
  • Selbst-Evaluationen
  • Qualitätsdialog gem. § 78 SGB VIII und folgende