Spezial - Professionelle Berufsplanung
Art des Angebots

Speziallösungen
Offene Beratung

Träger/Anbieter Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Anschrift Evangelische Jugendhilfe Godesheim
Venner Str 20
53177 Bonn
Ansprechpartner Fachberatung Frank Pfeil Nadja Lydssan
Kontakt Tel.: 0228 - 3827 - 444
Fax.: 0228 - 3827 - 99 - 444
E-Mail: fachberatung@godesheim.de
Homepage: http://www.godesheim.de
Betreuungsschlüssel: 1 zu 0
Freie Plätze: 0
Sozialräume
Bad Godesberg Beuel Bonn-Nord Dransdorf Königstraße Tannenbusch
Ort der Maßnahme
Stadt außerstädtisch
Geschlecht
Jungengruppe Mädchengruppe Koedukative Gruppe
Alter
0-14 Kind 14-18 Jungendlicher >18 Junger Erwachsener
Lebensbereiche
Wohnen Arbeiten Schule Ausbildung Kiga Freizeit soziales Gefüge Sonstiges
Sozialraumkategorien
Leistungsbereich Klärungsbereich Gefährdungsbereich
Maßnahmevorraussetzungen
Leistungs- Qualitäts-entwicklungs-beschreibung liegen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundessstadt Bonn vor
Ein Leistungsentgelt ist verhandelt
Mitarbeiterqualifikation Das Spezifikum der professionellen Berufsplanung erfordert je einen • Diplomierten Kaufmann mit allgemein- und personal- wirtschaftlicher Erfahrung • Berufserfahrenen Erzieher/Sozialpädagogen aus der Einrichtung
Gesetzliche Grundlage § § 13,2 -2, 34, 41 SGB VIII Im übrigen gelten das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und alle in der Region von Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer zugelassenen Ausbildungsordnungen.
Angebotsbeschreibung Im Verbundsystem der Ev. Jugendhilfe Godesheim werden zurzeit parallel mehr als 300 laufende Hilfen zur Erziehung geleistet. Für Jugendliche und junge Erwachsene führt der Weg zum weiteren Aufbau und Sicherung des eigenen Lebensfeldes nach Beendigung der Schule in der Regel über die Ausbildung in einen Beruf. Um im Godesheim eine besondere und zusätzliche Hilfe zum Einstieg in das Berufsleben der Jugendlichen zu geben, wurde eine professionelle Berufsplanung eingerichtet. Diese Aufgabe erfordert neue und spezifische Wege im Bereich der Jugendhilfen, insbesondere im Hinblick auf das duale Ausbildungs- system in diesem Lande, nämlich die Verknüpfung von pädagogischer und personalwirtschaftlicher Professionalität. Der personalwirtschaftliche Bereich erfordert zunächst die intensive Bearbeitung des Arbeitsmarktes einschließlich der Angebote und Nachfrage an Ausbildungsstätten. Der Arbeitsmarkt mit Ausbildungs- möglichkeiten befindet sich zur Zeit in einer sehr schlechten Situation, d. h. es herrscht ein Lehrstellenmangel. Dies wird sich mittelfristig nicht so schnell ändern. Langfristig hingegen ist im Zuge der demo- grafischen Entwicklung eine Veränderung des Nachfragemarktes in einen Angebotsmarkt zu erwarten. Situation und Entwicklung sollten Veranlassung geben, dass die ausbildenden Unternehmen in Industrie, Handel und Handwerk der Region in eine entsprechende Kooperation mit dem Godesheim eintreten. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind von der professionellen Berufsplanung für die Jugendlichen in den erzieherischen Hilfen der Einrichtung die individuellen Berufswege zu finden und zu gestalten. Im personalwirtschaftlichen Bereich sind alle Ressourcen der Institutionen, die sich mit der Berufsförderung befassen, wie AA, IHK, Handwerkskammern, private Initiativen, Vermittlungsdienste etc. zu nutzen. Diese Institutionen sind aber nicht mit den spezifischen Profilen der Jugendlichen in der Einrichtung so vertraut, als dass sie die Betreuten individuell und optimal auf den Berufsweg bringen könnten. Um hierfür in der Wirtschaft eine individuell geeignete Ausbildungs- stätte zu finden, wird das Profil des Jugendlichen durch die erfahrenen Erzieher und Bezugsbetreuer sorgfältig vorbereitet. Hier arbeiten die Betreuung und die professionelle Berufsplanung eng zusammen. Wünsche und Vorstellungen, Fähigkeiten und Schwächen werden ausgelotet, die Erfahrungen aufgrund der erzieherischen Hilfen eingebracht und entsprechend zusammengestellt. Profil des Jugendlichen und Möglichkeiten des Marktes werden kombiniert. Die Einrichtung verfügt in der professionellen Berufsplanung über das Spezifikum der unmittelbaren Zusammen- arbeit eines langjährig berufserfahrenen diplomierten Kaufmanns mit einem durch seine Tätigkeit im Hause bewährten und entsprechend erfahrenen Diplom-Sozialarbeiter. Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, dass andere Einrichtungen sich bei Bedarf, betreute Jugendliche auf den Berufsweg zu bringen, die professionelle Berufsplanung des Godesheims je nach interner Kapazitätsauslastung zu nutzen.
Zielgruppe/Indikation Die professionelle Berufsplanung führt • berufsuchende Jugendliche aus dem Ev. Jugendhilfezentrum Godesheim sowie im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten auch externe Jugendliche aus anderen Jugendhilfeein- richtungen und • ausbildende Unternehmen und Institutionen zusammen. Berufsuchende Betreute einschließlich besonders betreuter Jugendlicher mit Migrationshintergrund leben in Angeboten oder Erfahrungen Betreuung durch Nachbetreuung und • sind i.d.R mind. 16 Jahre alt • haben einen schulischen Abschluss und suchen ein ausbildendes Unternehmen • haben keinen schulischen Abschluss und suchen ein ausbildendes Unternehmen • möchten eine Ausbildung ändern • möchten eine begonnene Ausbildung nach Unterbrechung fortsetzen • möchten neben der Ausbildung arbeiten und haben unterschiedliche Möglichkeiten und Ziele wie • Praktikum zum Einstieg in einen Beruf mit Bestätigung der Eignung für den geplanten Beruf oder dessen Ablehnung • (An-)Lernen einer beruflichen Tätigkeit mit Zertifikat • Erlernen des geplanten Berufes mit Abschluss und offiziellem Zeugnis als existenzielle Grundlage für den Aufbau des eigenen Lebensfeldes. Hierfür spricht die professionelle Berufsplanung • die ausbildenden Unternehmen mit entsprechendem Potential und die Institutionen der Wirtschaft für Ausbildung (IHK, Hand-werkskammern, private Initiativen, Vermittlungsdienste, AA) an, um die dort Tätigen für die Anliegen und Ziele der Hilfeeinrichtungen zu gewinnen, damit auch sie bei der Berufsfindung nach bestem Wissen und Gewissen behilflich sind.
Ziele • Berufsfindung für die Jugendlichen der Einrichtung und gegebenenfalls auch für andere Einrichtungen der Region • Erarbeitung der Voraussetzungen in der Wirtschaft für die Berufsplanung und -findung • Erarbeitung der Profile der Jugendlichen für Bewerbungen in der Wirtschaft • Betreuung der Jugendlichen, die ihre Ausbildung begonnen haben in Zusammenarbeit mit den Pädagogen • Klärung der materiellen Gegebenheiten • Hilfe im wirtschaftlichen Umfeld • Zusätzliche Hilfe bei Bewältigung der Anforderungen in der Ausbildung • Hilfen bei der Erlangung der Lernstoffe
Qualitätssicherung gemäß der Qualitätsentwicklungsbeschreibung der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim