Platz in einer Betreuten Wohnform: Intensiv Betreutes Wohnen (IBW) Intensivangebot
| Art des Angebots |
Speziallösungen |
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| Träger/Anbieter | Evangelische Jugendhilfe Godesheim | ||||
| Anschrift |
Evangelische Jugendhilfe Godesheim Vennerstr. 20 53177 Bonn |
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| Ansprechpartner | Fachberatung
Frank Pfeil Tanja Weber |
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| Kontakt |
Tel.:
0228-3827-444
Fax.: 0228 / 3827-99-444 E-Mail: fachberatung@godesheim.de Homepage: http://www.godesheim.de |
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| Betreuungsschlüssel: | 1 zu 0 | ||||
| Freie Plätze: | 1 | ||||
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Sozialräume
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Ort der Maßnahme
Stadt
außerstädtisch
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Geschlecht
Jungengruppe
Mädchengruppe
Koedukative Gruppe
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Alter
0-14 Kind
14-18 Jungendlicher
>18 Junger Erwachsener
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Lebensbereiche
Wohnen
Arbeiten
Schule
Ausbildung
Kiga
Freizeit
soziales Gefüge
Sonstiges
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Sozialraumkategorien
Leistungsbereich
Klärungsbereich
Gefährdungsbereich
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Maßnahmevorraussetzungen
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| Anzahl der Plätze | 12 Plätze IBW – davon 10 Plätze als Regelangebot und 2 Plätze als Intensiv II Angebot und
2 Plätze BW = Extensives Angebot • Außenstelle Dransdorf (Bendenweg, Bunsenstr.), Außenstelle Nietzschestr., 2 Außenstellen Akazienweg; Außenstelle Pappelweg, Außenstelle Meckenheim • Büroräume (für Beratungsgespräche geeignet) |
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| Mitarbeiterqualifikation | pädagogische Fachkräfte (überwiegend FHS-Abschluß) | ||||
| Aufnahmealter/ Betreuungsalter |
in der Regel ab ca. 16 Jahre | ||||
| Gesetzliche Grundlage | § 27 KJHG Voraussetzung einer erzieherischen Hilfe / § 36 KJHG Hilfeplanung /§ 37 Zusammenarbeit mit der Familie/ § 34 Hilfe zur Erziehung durch Heimerziehung/ § 41 KJHG Hilfe für junge Volljährige | ||||
| Angebotsbeschreibung | Jugendliche und junge Volljährige erhalten Hilfe mit dem Ziel zu einem eigenverantwortlichen Handeln und Leben befähigt zu werden. Der junge Mensch wird in allen Fragen seiner persönlichen Entwicklung (Identität) sowie beim Aufbau eines eigenen Lebensfeldes beraten und unterstützt.
Neben die Zielgruppe der jungen Menschen, die Begleitung in eine selbständige Lebensform benötigen, ist zwischenzeitlich eine weitere Zielgruppe hinzugetreten: Zunehmend benötigen junge Menschen mit manifesten psychischen Erkrankungen erzieherische Hilfen in Form individueller intensiver Settings außerhalb gruppaler Ansätze, mit dem Ziel der Stabilisierung und schließlich der Hinführung zu verselbständigen Prozessen. An dieser Stelle kommt insbesondere die enge Zusammenarbeit mit unserem medizinischen Versorgungszentrum (Kinder- und Jugendpsychiater, sowie sozialpsychiatrische Versorgung) zum Tragen. Angestrebt wird das eigenständige Wohnen in einem Apartment bzw. einer kleinen Wohngemeinschaft (max. 4 Plätze). Bei diesem Angebot handelt sich im Sinne der Entgeltsystematik sowohl um ein extensives, ein Regelangebot und / oder ein Intensivangebot in Individualform. Diese Betreuungsform ist angezeigt vorwiegend für junge Menschen, für die eine Wohngruppe aus den verschiedensten Gründen heraus eher kontraproduktive Wirkungen hätte. Kennzeichnend für diese Form der Einzelbetreuung ist die organisatorische Zusammenfassung von Plätzen und Fachkräften. Um den Kindern und Jugendlichen mit ihren individuellen Möglichkeiten und Grenzen in allen sie betreffenden Belangen gerecht zu werden, haben wir die Möglichkeiten: der unmittelbaren kinder- und jugendpsychiatrischen sowie sozialpsychiatrischen Versorgung durch ein eigens hierfür gegründetes Medizinisches Versorgungszentrum (MEZ Bonn). Im MEZ Bonn stellt ein Kinder- und Jugendpsychiater gemeinsam mit erfahrenen Psychologen, Heil- und Sozialpädagogen die kinder- und jugend-, sowie sozialpsychiatrische Versorgung der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien sicher. Ebenso kann dort eine differenzierte Leistungsdiagnostik vorgenommen werden. Sämtliche Leistungen des MEZ Bonn können über die jeweilige Krankenversicherung abgerechnet werden. Zwischen dem MEZ Bonn und der Rheinischen Landesklinik Bonn / Kinder- und Jugendpsychiatrie besteht eine enge Kooperation. der psychologischen Betreuung durch unseren Psychologischen Dienst . der internen Krisenintervention in KIDZ der Beschäftigungs – Ausbildungsmöglichkeiten „Schritt für Schritt“ sowie der professionellen Berufsplanung Wertevermittlung durch Projekte in Zusammenarbeit mit der Pfarrerin unserer Einrichtung |
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| Zielgruppe/Indikation | Die Maßnahme ist geeignet, wenn
• die Erziehung oder Entwicklung von Jugendlichen und jungen Volljährigen auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt ist. • Jugendliche und junge Volljährige erhebliche Hilfen und Unterstützung bei der Verselbständigung und dem Aufbau eines eigenen Lebensumfeldes benötigen, • die Problembelastung im Herkunftsmilieu in der Regel hoch ist und/oder die Verhaltensauffälligkeiten bzw. Entwicklungsstörungen bei den Heranwachsenden vielfältig und gravierend sind. • und wenn dementsprechend die permanente Erreichbarkeit einer Betreuungsperson in unmittelbarer wohnlicher Präsenz erforderlich ist (IBW). Es ist im Rahmen der Hilfeplanung und der daraus abgeleiteten Erziehungsplanung zu prüfen, ob ein Einzelwohnen oder aber eine kleine Wohngemeinschaft indiziert ist. Ebenso ist im Hilfeplanverfahren zu prüfen, ob die erforderliche Betreuungsintensität im Rahmen eines Intensiv Betreuten Wohnens (IBW) in den Varianten Regel- oder Intensivangebot, als Verselbständigungswohnen (BW) oder als Nachbetreuung sichergestellt werden kann. Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn • Jugendliche und junge Volljährige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit prinzipiell verweigern, • eine weitere Verselbständigung aufgrund von geistigen oder seelischen Behinderungen nicht möglich ist • eine so schwere, akute Drogenproblematik vorliegt, dass pädagogische Arbeit mit den Betroffenen nicht mehr möglich ist. |
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| Ausschlusskriterien | Die Maßnahme ist nicht geeignet, wenn
Jugendliche und junge Volljährige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit grundsätzlich verweigern, eine weitere Verselbständigung aufgrund von geistigen oder seelischen Behinderungen nicht möglich ist. den Jugendlichen die nötige Eigenverantwortlichkeit für ein betreutes selbständiges Wohnen fehlt. eine psychiatrischer Indikation gegeben ist (Im Einzelfall abzuklären) eine so schwere, akute Drogen-/ Suchtproblematik vorliegt, daß pädagogische Arbeit mit den Betroffenen nicht mehr möglich ist, Jugendlichen die nötige Eigenverantwortlichkeit für ein betreutes selbständiges Wohnen fehlt. |
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| Ziele | • Entlastung der Heranwachsenden und der Herkunftsfamilie, um neue Entwicklungen zu ermöglichen
• Aufbau eines eigenen Lebensfeldes • Bezug und Gestaltung einer eigenen Wohnung • Selbstversorgung im hauswirtschaftlichen Bereich • Entwicklung einer eigenen Lebensperspektive • Planung und Realisierung von schulischer und/oder beruflicher Integration • Verantwortlicher Umgang mit Geld und Sicherstellung sozialrechtlicher Ansprüche • Auseinandersetzung mit Rechten und Pflichten als Staatsbürger • Stärkung der personellen und sozial-emotionalen Kompetenz • Klärung und Aufbau von Beziehungen, Beziehungsfähigkeit • Ablösung vom Elternhaus • Bewältigung persönlicher Krisen • Aktive Freizeitgestaltung |
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| Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen | Ein Platz im Intensiv Betreuten Wohnen bietet alle notwendigen Grundleistungen entsprechend der Leistungsbeschreibung: Platz in einer Betreuten Wohnform | ||||
| Mögliche Zusatzleistungen | Ambulante Hilfen / Besondere und Zusätzliche Hilfen des Ev. Jugendhilfezentrums Godesheim sowie externer Anbieter | ||||
| Besonderheiten | Verfügbarkeit eines/einer pädagogischen MitarbeiterIn des IBW-Teams rund um die Uhr
kleine Wohneinheit, unmittelbar angrenzend an eine Wohngruppe bzw. in unmittelbarer Nähe einer Mitarbeiterwohnung individualisiertes Setting, d.h. freierer Rahmen, Dinge entsprechend der eigenen Fähigkeiten und Neigungen auszuprobieren |
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| Qualitätssicherung | Gemäß Qualitätsentwicklungsbeschreibung des evangelischen Jugendhilfezentrums Godesheim | ||||